Bundesliga

Flicks Plädoyer für Alaba - Sané bereit für Bayern-Startelf

Sané ist bereit für die Bayern-Startelf

Flicks Plädoyer für Alaba

Bayerns David Alaba "ist auf dem Platz lautstark und führt die Defensive".

Bayerns David Alaba "ist auf dem Platz lautstark und führt die Defensive". imago images

Teil zwei der vier Auswärtsspiele in Serie steht für den FC Bayern am Samstagnachmittag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) beim 1. FC Köln an. Dass die Partie trotz aktuell schon wieder sieben Pflichtspielsiegen am Stück kein Selbstläufer ist, verdeutlichte das knappe 2:1 bei Lokomotive Moskau am vergangenen Dienstag in der Champions League. Immerhin: Bis auf die verletzten Alphonso Davies und Tanguy Nianzou sowie den letztmals rotgesperrten Corentin Tolisso steht Trainer Hansi Flick der komplette Kader zur Verfügung.

Ohne ins Detail bei der Aufstellung gehen zu wollen, kündigte er auf der virtuellen Pressekonferenz am Freitagmittag an, die Belastungssteuerung im Blick zu haben. Das dürfte die ein oder andere Änderung an der Startelf nach sich ziehen. Ein heißer Kandidat: Leroy Sané, den Flick in Moskau zwar warmlaufen ließ, wegen des engen Spielstands aber nicht mehr einwechselte. "Leroy ist so weit, dass er von Anfang an spielen kann", sagte Flick.

Flick betont Alabas Wichtigkeit

Auch Jerome Boateng darf sich in der Innenverteidigung Hoffnung machen, zumal Niklas Süle nach seiner langwierigen und schweren Knieverletzung erstens nicht verheizt werden soll und zweitens zuletzt Abstimmungsprobleme in der Viererkette offenbarte. "Jerome und David Alaba sind aus der letzten Saison noch eingespielt, sie harmonieren in der Kette anders, das müssen wir mit Niklas auch hinbekommen." Angesprochen auf seinen Abwehrchef Alaba betonte Flick dessen Wichtigkeit: "Er macht seine Sache gut, ist auf dem Platz lautstark und führt die Defensive. Ich sehe keinen Unterschied zur letzten Saison."

Neuer und Müller vor Bestmarken

Gesetzt ist in jedem Fall Manuel Neuer, der in Köln einen Bundesligarekord einstellen könnte. Spielt er zu null, wäre es das 196. Mal in seiner ruhmreichen Karriere und ebenso oft wie Oliver Kahn. Der heutige Bayern-Vorstand und langjährige Torhüter wird zudem von Thomas Müller bedrängt, der seinen 260. Sieg mit dem FCB feiern könnte - so oft wie Titan Kahn. Nur ein Spieler feierte in der Bundesligageschichte noch mehr Siege mit einem Klub: Manfred Kaltz kommt auf 291 mit dem Hamburger SV.

Hinten Neuer, vorne Lewandowski? Zehn der 22 Bayern-Tore nach fünf Spieltagen hat der Pole erzielt, die Offensivmaschine läuft wie bei noch keinem anderen Team seit Gründung der Liga 1963. Schon in zwölf Spielen in diesem Kalenderjahr erzielte Flicks Team vier oder mehr Tore - nun kann es mit Nummer 13 den eigenen Bundesligarekord aus 2014 einstellen.

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