Bundesliga

Hansi Flick lobt, kritisiert & sieht einen Nachteil gegenüber Dortmund

Bundesliga-Marke für Lewandowski, Bundesliga-Rekord für Müller

Flick lobt, kritisiert und sieht einen Nachteil gegenüber Dortmund

Hansi Flick blickt den anstrengenden kommenden Wochen entgegen.

Anstrengende, weil vollgepackte Wochen warten auf den FC Bayern München: Trainer Hansi Flick blickt dem entgegen. Getty Images

Über die ersten 45 Minuten hatte der FC Bayern am frühen Samstagabend dem Aufsteiger aus Bielefeld die Grenzen aufgezeigt und am Ende verdient mit 4:1 gewonnen.

Stürmer Robert Lewandowski, der sich mit einem Doppelpack sowie einem Assist erneut bärenstark präsentiert hatte und damit gegen alle aktuellen 18 Bundesliga-Klubs getroffen hat, zeigte sich im Anschluss gegenüber "Sky" ebenfalls angetan von der anfänglichen Vorstellung. "Wirklich Wahnsinn", bezeichnete der Pole den Auftritt im ersten Abschnitt, wenngleich es hinterher Schönheitsmängel gegeben hatte. "Mit dem Ball haben wir richtig gut gespielt heute, auch wenn wir nach dem vierten Tor ein bisschen zu wenig gemacht haben. Das hat auch der Trainer angemerkt. Trotzdem war es gut heute. Wir können in dieser Saison wieder zeigen, dass es weit gehen kann. Mit der Erfahrung, die wir haben, können wir auch die vielen Spiele, die wir haben, verkraften. Wir stecken das weg und wollen den Schalter schnell wieder umlegen wie eben heute in Bielefeld nach der Länderspielpause."

Spielersteckbrief T. Müller
T. Müller

Müller Thomas

Spielersteckbrief Lewandowski
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Spielersteckbrief Tolisso
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Flick

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Bayern München - Termine
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Flick und der Unterschied zu Dortmund

Aussagen, die sich auch mit denen von Trainer Hansi Flick deckten. Der 55-Jährige sei nicht vollends zufrieden mit dem Auftritt über 90 Minuten, er sagte vielmehr: "Die erste Halbzeit war so nah an dem, wie wir uns Fußball vorstellen. Aber wir haben so fünf, sechs Minuten, wo wir einfach nachlässig waren. Das hat mir nicht gut gefallen. Da müssen wir den Ball besser laufen lassen und so Kräfte sparen - und nicht Ball verlieren, Ball wieder gewinnen und so weiter."

Andere Mannschaften wie Dortmund haben zum Beispiel sechs Wochen Vorbereitung gehabt. Wir nicht.

Hansi Flick

Alles in allem aber auch erklärbare Dinge, an denen das Team arbeiten kann. Nur wann? Schließlich stehen in den nächsten Wochen alle paar Tage weitere Pflichtspiele an, wie zum Beispiel am kommenden Dienstag (21 Uhr, LIVE! bei kicker), wenn der amtierende Triple-Champion die neue Champions-League-Saison gegen Atletico Madrid eröffnet. Flicks Einschätzung zur Situation, die aufgrund des erst im August gespielten Königsklassen-Turniers in Lissabon unvermeidlich war: "Es fehlen aktuell schon gewisse Trainingseinheiten. Andere Mannschaften wie Dortmund haben zum Beispiel sechs Wochen Vorbereitung gehabt. Wir haben bis jetzt noch nicht allzu viel Mannschaftstraining gehabt. Das wird für uns schon eine große Herausforderung. Doch wir wissen, dass es keine Alternative gibt - und wir nehmen die Situation auch gerne so an." Mit den Neuzugängen habe der FCB außerdem wieder mehr "Optionen im Kader".

Müller erhält großes Lob

"Man versucht natürlich schon, dann auch möglichst alle Positionen immer mal durchzuwechseln", so Flick weiter. "Auch Thomas Müller hätte ich heute gern ausgewechselt, aber Thomas ist einfach mit Robert heute wieder der überragende Mann gewesen. Sie waren die zwei besten Spieler." Was besagter und hochgelobter Müller auch mit einem Bundesliga-Rekord untermauerte: Denn neben seinem Doppelpack servierte der Weltmeister von 2014 auch einmal für "Lewy", was zugleich sein 150. Bundesliga-Assist war. So viele hat keiner seit Erfassung der Daten 1988/89 auf dem Konto.

mag

Bilder zur Partie Arminia Bielefeld - Bayern München