Bundesliga

Flekkens Ausrutscher hätte keine Folgen haben dürfen

Freiburg: Keeper überzeugt ansonsten erneut

Flekkens Ausrutscher hätte keine Folgen haben dürfen

Mark Flekken war erneut ein starker Rückhalt für den SC Freiburg.

Mark Flekken war erneut ein starker Rückhalt für den SC Freiburg. imago images

Regel 16 zum Thema "Abstoß" besagt beim Unterpunkt Ausführung, dass "der Ball ruhig am Boden liegen muss und von einem beliebigen Punkt im Torraum von einem Spieler des verteidigenden Teams mit dem Fuß gespielt wird", "der Ball im Spiel ist, wenn er mit dem Fuß gespielt wurde und sich eindeutig bewegt" und "sämtliche Gegner außerhalb des Strafraums bleiben müssen, bis der Ball im Spiel ist".

Allerdings wurden alle drei Bedingungen für einen regulär ausgeführten Abstoß als Ursache des folgenden Freistoßes in Leverkusen nicht erfüllt: Flekken berührte den Ball nach seinem Ausrutscher nur unabsichtlich mit dem Schienbein, zudem war Karim Bellarabi, mit dem bloßen Auge allerdings kaum erkennbar, bei der Ausführung bereits knapp im Strafraum. Schiedsrichter Deniz Aytekin und der DFB hatten also Glück, dass aus dem indirekten Freistoß kein Tor resultierte. Der Video-Schiedsrichter durfte in diesem Fall übrigens nicht eingreifen.

Etwas Nerven hätte dem Keeper die korrekte Handhabe des Ausrutschers sicher gespart. "Das bringt schon eine gewisse Unruhe auf die Mannschaft", befand Flekken, der in einer anderen Szene den angreifenden Lucas Alario anschoss. Abgesehen davon bot der Niederländer aber auch in Leverkusen wieder eine sehr starke Leistung und war maßgeblich mitverantwortlich dafür, dass Bayer aus zwölf, teils hochkarätigen Chancen nur einen Treffer erzielte.

Flekken: "Das muss man jetzt nicht überbewerten"

"Ich war es nicht alleine, die Jungs haben wirklich hervorragend verteidigt", gab der Torwart das Lob weiter: "Und um zwei, drei Dinger rauszuholen steht ein Torwart ja da, das muss man jetzt nicht überbewerten."

Patrick Kleinmann/CSL

Bilder zur Partie Bayer 04 Leverkusen - SC Freiburg