3. Liga

MSV Duisburg: Flecksteins Premiere - Lieberknecht verzichtet auf Eigenlob

Duisburg stürzt 1860 von Platz eins

Flecksteins kuriose Premiere - Lieberknecht verzichtet auf Eigenlob

Tobias Fleckstein lässt sich nach seinem ersten Drittliga-Tor feiern.

Tobias Fleckstein lässt sich nach seinem ersten Drittliga-Tor feiern. imago images

Torsten Lieberknecht wollte mit "Eins-gegen-eins-Siuationen und fußballerischen Mitteln dagegenhalten", hatte sich daher für eine Raute und zwei Stürmer entscheiden - und damit alles richtig gemacht. Der Coach holte mit dem MSV beim 2:0 drei Zähler im Grünwalder Stadion. "Es gibt keinen Grund, mich hierfür zu loben", meinte Lieberknecht am Mikrofon von "MagentaSport", schließlich wäre das sein Job.

Den haben auch seine Spieler ordentlich erledigt. Die Spieler hätten seine Marschroute "mit viel Leidenschaft umgesetzt" und letztlich "nicht unverdient" gewonnen. Ausgangspunkt war das 1:0 (62.) durch Fleckstein, der in seinem fünften Drittligaspiel seine Torpremiere feierte. Kurios. Und "ein bisschen glücklich", wie Fleckstein erklärte: "Aber Tor ist Tor." Der Innenverteidiger, vor der Spielzeit mit 45 Regionalliga-Einsätzen von Holstein Kiel II gekommen, hat den Ball "im Endeffekt dann mit der Nase reingehauen".

Mölders: "Sehr ärgerlich. Nicht nötig"

Sein erster Treffer, dem die Löwen vergeblich hinterherrannten. "Sehr ärgerlich. Nicht nötig", nannte 1860-Torjäger Sascha Mölders die Niederlage. "Wir kriegen ein sehr dämliches Tor, haben selber zwei, drei gute Möglichkeiten, das Tor zu machen." Die dickste direkt nach dem 0:1, als Martin Pusic im Gegenzug nur den Pfosten traf und Mölders im Nachschuss scheiterte.

Geglückte Reaktion

Am Ende siegte der MSV 2:0. "Es war vom ganzen Team wichtig, dass wir heute hier eine Reaktion zeigen nach dem Spiel gegen Uerdingen (0:2, Anm. d. Red.). Ich glaube, das ist uns am Ende auch geglückt", meinte Fleckstein, der froh war, "dass ich der Mannschaft helfen konnte".

nik

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