2. Bundesliga

2. Liga: Manuel Schäffler stürmt künftig für den 1. FC Nürnberg

Nürnberg holt Torjäger vom SV Wehen Wiesbaden

Fix: Schäffler stürmt künftig für den FCN

Manuel Schäffler

Weiter in Rot und Schwarz: Manuel Schäffler wechselt vom SVWW zum Club. imago images

Der SV Wehen Wiesbaden bestätigte den Transfer am Freitagmittag in einer offiziellen Verlautbarung. Demnach verlässt der Torjäger die Hessen, über die Höhe der Ablösesumme sowie die Vertragslaufzeit wurde nichts bekannt.

"Manuel hat sich bei uns zu einem absoluten Top-Stürmer entwickelt und dabei vor allem mit seinen Toren in der vergangenen Spielzeit auf sich aufmerksam gemacht", wird SVWW-Sportdirektor Christian Hock zitiert, der Schäffler 2016 aus Kiel geholt hatte. Der Weggang vom Zweitliga-Absteiger sei "ein großer sportlicher Verlust, aber 'Cheffe' hat viel für den SVWW geleistet und daher haben wir seinem Wechselwunsch entsprochen."

Beim Club freut man sich auf den vierten Neuzugang, der mit der Rückennummer 9 auflaufen wird. Der neue Sportvorstand Dieter Hecking sagte nach den Abgängen der zentralen Stürmer Mikael Ishak und Michael Frey: "Deshalb waren wir auf der Suche nach einem robusten und spielstarken Angreifer. Manuel hat in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass er genau diese Qualitäten besitzt. Und somit die entstandene Lücke schließen kann."

Torschützenkönig in Liga 3 - Zweiter hinter Klos

Schäffler kommt mit der Empfehlung von 80 Toren und 23 Vorlagen in 151 Spielen für Wehen Wiesbaden nach Nürnberg. In der Saison 2017/18 wurde er Torschützenkönig in der 3. Liga, in der vergangenen Spielzeit landete er im Bundesliga-Unterhaus hinter Fabian Klos von Arminia Bielefeld (21 Tore) auf Rang zwei (19). "Für mich war die Zeit beim SVWW die erfolgreichste meiner Karriere und ich bin den Verantwortlichen sehr dankbar, dass sie mir diesen Schritt jetzt ermöglichen", sagt der Stürmer nach vier Jahren in der hessischen Landeshauptstadt. "Abseits des Sports sind auch meine beiden Kinder hier geboren, so dass es nicht zuletzt auch auf privater Ebene eine sehr bedeutende Zeit für mich war. Ich werde den Verein und die Fans immer in ganz besonderer Erinnerung behalten." Immerhin: Die Vereinsfarben bleiben rot und schwarz.

aho

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