Bundesliga

Urs Fischer zieht Fazit: "Kann man von optimal sprechen"

Petkovic-Nachfolge "kein Thema"

Fischers Fazit: "Da kann man von optimal sprechen"

Mit der Vorbereitung überaus zufrieden: Union-Berlin-Coach Urs Fischer.

Mit der Vorbereitung überaus zufrieden: Union-Berlin-Coach Urs Fischer. imago images/Matthias Koch

Fischers Urteil über die zehn Tage in Längenfeld/Tirol, in denen die Eisernen zwei Testspiele gegen Kiew (1:1) und Nizza (2:0) bestritten hatten, fiel eindeutig aus. Als "sehr gut" bezeichnete der Coach der Eisernen das Camp am Mittwoch vor der Abreise und erklärte: "Es hat alles gepasst. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Wir konnten das, was wir geplant hatten, umsetzen. Die beiden Testspiele haben Aufschlüsse gegeben. Wir hatten keine Verletzten. Da kann man schon von optimal sprechen."

Kompletter Kader steht zur Verfügung

Zur Zufriedenheit trug auch der Umstand bei, dass die Köpenicker im Verlauf des Trainingslagers den Kader mit Stürmer Taiwo Awoniyi und Torwart Frederik Rönnow komplettierten, die ebenso wie Sheraldo Becker nach seiner Teilnahme mit Suriname am Gold Cup in den USA noch in Tirol zum Team gestoßen waren. Da auch Max Kruse und Cedric Teuchert nach dem Vorrunden-Aus beim olympischen Fußballturnier für den Pflichtspielauftakt in eineinhalb Wochen bei Drittligist Türkgücü München zur Verfügung stehen können, kann Fischer auf nahezu seinen gesamten Kader zurückgreifen.

Lob für Ruhnert - Generalprobe gegen Athletic Bilbao

Das vereinfache die Dinge, sagte Fischer, der Manager Oliver Ruhnert für die zwölf Neuzugänge und die frühzeitig auf der Zugangsseite abgeschlossene Kaderplanung ein Lob aussprach. "Oli hat das einmal mehr sehr gut hinbekommen", sagte Fischer und erklärte zum Leistungsstand seines Teams: "Wie weit wir sind, ist immer schwierig zu sagen. Die Jungs ziehen aber toll mit."

Am Samstag (15.30 Uhr) steht in der Alten Försterei in Berlin gegen Athletic Bilbao die Generalprobe für das Pokalspiel eine Woche später auf dem Programm. Sorge, dass die Mannschaft nach der bislang reibungslosen Vorbereitung nachlässt, hat Fischer nicht. "Ich sehe, dass die Mannschaft in der Spur ist. Sie hat mir bis heute nicht den Eindruck vermittelt, dass sie aufgrund der Testspiele sagt: Es läuft alles von alleine", sagte der "entspannte" Union-Trainer am Mittwoch in einer 45-minütigen Medienrunde.

Ich werde mich nicht dazu äußern, weil es für mich kein Thema ist.

Urs Fischer über das Nationaltrainer-Amt der Schweiz

In dem Gespräch ging es auch um die Nachfolge von Vladimir Petkovic, der die Schweizer Nationalmannschaft verlässt und Girondins Bordeaux übernimmt. Fischer wurde wie der Mainzer Sportdirektor Martin Schmidt oder Lucien Favre als Kandidat für die Nachfolge gehandelt. "Ich werde mich nicht dazu äußern, weil es für mich kein Thema ist", sagte Fischer dazu. "Ich bin hier in der Vorbereitung, zehn Tage vor dem Start gegen Türkgücü. Das habe ich im Kopf", so der Schweizer weiter.

Jan Reinold

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