Bundesliga

Fischer: "Der Druck liegt auf beiden Mannschaften"

Vor dem Spiel in Düsseldorf hält Unions Trainer die Spannung hoch

Fischer: "Der Druck liegt auf beiden Mannschaften"

Ist zum Jahresabschluss mit Union in Düsseldorf gefordert: Urs Fischer.

Ist zum Jahresabschluss mit Union in Düsseldorf gefordert: Urs Fischer. imago images

Die Ausgangslage ist eindeutig. Am Sonntag (15.30 Uhr) könnte der 1. FC Union im Ringen um den Ligaverbleib einen großen Schritt nach vorn machen. Sollte bei Fortuna Düsseldorf der zweite Auswärtssieg gelingen, würde der Abstand auf die beiden direkten Abstiegsplätze auf elf Zähler anwachsen.

Für den Gastgeber geht es damit mutmaßlich um deutlich mehr als für den Aufsteiger aus der Hauptstadt. Doch Union-Coach Urs Fischer hält auch für seine Fußballer die Spannung vor dem Jahresfinale hoch. "Auf beiden Mannschaften liegt Druck. Wir wollen weiter Zuwachs auf dem Punktekonto. Es ist entscheidend, wie man mit Druck umgeht", erklärte der Schweizer auf der Pressekonferenz am Freitag.

Union ist mit 20 Zählern aus 16 Partien sicherlich mehr als im Soll. Doch mit einer zweiten Niederlage in Folge nach dem 0:2 am Dienstagabend zu Hause gegen die TSG 1899 Hoffenheim wollen die Köpenicker nicht in die Feiertage gehen. Das würde sicher auch die Stimmung der 3500 mitreisenden Union-Fans etwas drücken.

Hübner und Kroos angeschlagen

Personell steht in etwa der Kader zur Verfügung, der auch schon gegen Hoffenheim dabei war. Angeschlagen seien Innenverteidiger Florian Hübner und Mittelfeldspieler Felix Kroos. Sie konnten Fischer zufolge am Freitag nur Teile des geheimen Trainings absolvieren. Das Duo werde noch einmal am Sonnabend getestet. "Es sollte bei beiden gehen", hoffte Fischer

Nach wie vor ohne Einsatzchance sind Verteidiger Keven Schlotterbeck, Mittelfeldakteur Grischa Prömel (beide Knieverletzung) und Offensivspieler Akaki Gogia (Kreuzbandriss).

Gemeinsames Essen bevor der Urlaub beginnt

Nach dem Spiel in Düsseldorf hat Fischer noch ein gemeinsames Essen für die Spieler angesetzt. Im Anschluss beginnt der Urlaub. Wer nicht will, muss auch nicht mehr nach Berlin zurückkehren. Das erste Training im neuen Jahr findet am 2. Januar (10.30 Uhr) statt.

Während die Profis spätestens am Montag in den Urlaubsmodus schalten, müssen die Mitarbeiter des Klubs 24 Stunden vor Heiligabend noch traditionell die größte Vereinsveranstaltung des Jahres stemmen. Zum 17. Weihnachtssingen werden am 23. Dezember (19 Uhr) 28.500 Besucher im Stadion An der Alten Försterei erwartet. Die Tickets sind seit Wochen vergriffen.

Matthias Koch