Bundesliga

Fischer, Kaminski, Wimmer: Die Nummern der Wolfsburger Neuen

Unterschiedliche Perspektiven für Pongracic, Brekalo und Marmoush

Fischer, Kaminski, Wimmer: Die Nummern der Neuen - und drei Fragezeichen

Haben ihre neuen Nummern erhalten: Kilian Fischer (li.), Jakub Kaminski (Mitte) und Patrick Wimmer.

Haben ihre neuen Nummern erhalten: Kilian Fischer (li.), Jakub Kaminski (Mitte) und Patrick Wimmer.

Kilian Fischer ist der bislang letzte Neuzugang des VfL Wolfsburg, der Ex-Nürnberger hatte aber schon bei der Verkündung des Transfers seine Rückennummer sicher: Mit der Nummer 2 wird der Rechtsverteidiger künftig auflaufen und das womöglich auch schon am Samstag beim ersten Test - Fischer soll an diesem Freitag beim VfL ins Training einsteigen. Die neue Rückennummer des 21-Jährigen, der in Nürnberg ebenfalls die 2 trug, gehörte zuletzt dem Brasilianer William, dessen Vertrag in diesem Sommer endet. Andere bekannte Vorgänger: Patrick Ochs, Meisterspieler Cristian Zaccardo, Pablo Thiam oder Frank Greiner.

Jakub Kaminski, der mit einer Ablöse von zehn Millionen Euro der bislang teuerste Sommertransfer des VfL ist, entschied sich für die Rückennummer 16 - die in Wolfsburg auch schon ein Landsmann des Polen hatte: Jakub Blaszczykowski. Dessen Vorgänger waren unter anderem der Brasilianer Bruno Henrique oder die griechische Abwehrkante Sotiris Kyrgiakos. In seiner ersten VfL-Saison 2007/2008 hatte sogar der spätere Meistertorwart Diego Benaglio die 16 auf dem Rücken.

Die höchste Nummer der bisherigen Einkäufe wählte Patrick Wimmer, der künftig die 39 auf dem Trikot stehen hat. Der Ex-Bielefelder, der bei der Arminia noch die 20 trug, steht damit in einer Reihe mit zahlreichen früheren VfL-Eigengewächsen wie Tim Siersleben (jetzt Heidenheim), Paul Jaeckel und Paul Seguin (beide Union Berlin).

Drei Spieler mit unterschiedlichen Perspektiven

Drei Spieler hingegen sind im aktuellen VfL-Kader noch ohne Nummer unterwegs. Drei Spieler mit Fragezeichen, die von ihren Leihen zurückkommen und unterschiedliche Perspektiven haben. Mit Marin Pongracic (zuletzt Dortmund) wird nicht mehr geplant, Josip Brekalo (FC Turin) würde gerne woanders spielen, die Türen sind aber nicht wie bei seinem kroatischen Landsmann zugeschlagen. Und Omar Marmoush (Stuttgart), der unter Oliver Glasner und Mark van Bommel einen schweren Stand hatte und nun bei Niko Kovac vorspielen kann. Gerne würde der VfL mit dem Ägypter, dessen Vertrag in einem Jahr endet, verlängern - wenn auch er Gefallen an einer Zukunft in Wolfsburg findet. Am 1. Juli soll das Trio ins Training einsteigen, dann gibt’s womöglich auch neue Rückennummern.

Thomas Hiete

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