Bundesliga

Fischer arbeitet weiter am Ideal: "80 Prozent Passquote - in jedem Spiel"

Union-Trainer fordert mehr Präzision

Fischer arbeitet weiter am Ideal: "80 Prozent Passquote - in jedem Spiel"

Will mehr Präzision im Passspiel sehen: Unions Trainer Urs Fischer.

Will mehr Präzision im Passspiel sehen: Unions Trainer Urs Fischer. IMAGO/Matthias Koch

Seit zwei Spieltagen liegt der 1. FC Union Berlin in der höchsten deutschen Spielklasse auf Rang eins. Trainer Urs Fischer schaut aber eher auf die Punktausbeute, die beinahe der Hälfte der avisierten internen Zielvorgabe von 40 Zählern entspricht. "Die 17 Punkte auf dem Konto helfen uns schon. Sie geben einem ein gutes Gefühl", sagte Fischer.

Auch vor dem nächsten Auswärtsspiel am Samstagbei Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) sieht der Trainerstab noch Nachholbedarf, obwohl alle anderen 17 Bundesligisten tabellarisch derzeit nur die Rücklichter der Köpenicker sehen.

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Schon ein Punktgewinn in Frankfurt dürfte zur Verteidigung der Tabellenführung führen, wenn Borussia Dortmund in der Begegnung beim 1. FC Köln nicht gerade ein Kantersieg gelingen sollte.

Wenn man präzise ist, hat man eine Spielfortsetzung, ergibt sich eine Tormöglichkeit.

Urs Fischer

Unabhängig davon feilt Fischer weiter an der Idealvorstellung. Fischer erklärt, wo er Luft nach oben sieht. "Wenn es um Präzision und Passquote geht. Da muss man sich irgendwo gegen 80 Prozent bewegen - und das in jedem Spiel", sagte der Schweizer. "Das haben wir nicht ganz hinbekommen, daran arbeiten wir. Wenn man präzise ist, hat man eine Spielfortsetzung, ergibt sich eine Tormöglichkeit."

Das soll auch in Frankfurt funktionieren, wo Union trotz der Serie von 14 Bundesligaspielen ohne Niederlage eine unangenehme Aufgabe erwarten dürfte. Rund 2400 Berliner Fans werden die Daumen halten, dass Union national ungeschlagen bleibt.

Matthias Koch

FE:male #14 - Maximilian Arnold
04. November 202201:01:59 Stunden

FE:male #14 - Maximilian Arnold

Wenn man vor die nackte Wahrheit gestellt wird, muss man schon mal schlucken. Mit diesen ehrlichen Worten beschreibt Maximilian Arnold den Konkurrenzkampf in der Nationalmannschaft. Wir treffen den Kapitän des VfL Wolfsburg im Trainingszentrum und sprechen mit ihm über seine Chancen auf eine WM-Nominierung. Der 28-jährige berichtet, was Hansi Flick ihm beim letzten Treffen gesagt hat, wie er auf eine Einladung reagieren würde und warum er dann auch nochmal mit sich alleine sprechen müsste. Zudem gibt Arnold sehr private Einblicke in sein Familienleben und verrät, welches das größte Streitthema zwischen ihm und seiner Frau ist, was er von seinen Kindern verlangt und warum er sich früher durch Hausarbeit seine Fußballschuhe verdienen musste. Natürlich diskutieren wir auch über die aktuelle Saison des VfL. Der Mittelfeldspieler erklärt, was er Trainer Niko Kovac hoch anrechnet, warum die Mannschaft vielleicht mehr Fehler macht als andere und warum es ihm als jungem Spieler unangenehm war, vom baldigen Geschäftsführer Marcel Schäfer, im Auto mitgenommen zu werden.

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