Bundesliga

Finke stellt Solbakken Jobgarantie aus

Köln: Sereno vor Debüt

Finke stellt Solbakken Jobgarantie aus

Stehen noch dicht beieinander: Sportdirektor Volker Finke und Trainer Stale Solbakken.

Stehen noch dicht beieinander: Sportdirektor Volker Finke und Trainer Stale Solbakken. imago

"Sie brauchen in Norwegen keine Angst zu haben, dass Stale hier schnell entlassen wird. Ich habe ihn für mindestens zwei Jahre geholt - und nicht für zwei oder drei Spiele. Das verspreche ich", lehnte sich Finke auf Nachfrage von norwegischen Journalisten weit aus dem Fenster.

Fest steht, dass die Kölner Spieler umdenken müssen und Zeit brauchen, um das Konzept des Norwegers zu internalisieren. Der ehemalige dänische Nationalspieler Ulrik le Fevre (65), in den 70ern zweimal Meister mit Gladbach, bezweifelte allerdings im Interview mit dem kicker (Ausgabe vom 18. August 2011), dass Solbakken diese Zeit gegeben wird. "In Köln haben sie das gewusst, als sie ihn geholt haben. Normalerweise müssen sie ihm also Zeit lassen. Aber da haben wir in Dänemark unsere Zweifel", so der Ex-Profi, der den Werdegang des Trainers beim FC Kopenhagen verfolgte.

Ruhe wird angesichts der Tabellensituation zunächst aber kaum einkehren, was auch der Coach weiß: "Weil wir nur einen Punkt geholt haben, bringt uns das auch für das nächste Spiel großen Druck." Beim HSV trifft der FC, Schlusslicht in der Tabelle, auf den Vorletzten.

Kaltstart für Sereno - Ionita trainiert wieder

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In Hamburg soll Sereno der Innenverteidigung Halt verleihen. Kapitän Pedro Geromel (25), der bei Vitoria Guimaraes gemeinsam mit Sereno spielte, lobt: "Er ist schnell, zweikampf- und kopfballstark, ein klasse Innenverteidiger." Sereno (300.000 Euro Leihgebühr) soll sofort helfen, nachdem Ersatzmann Kevin McKenna (31) an seine Grenzen stieß.

Solbakken ist optimistisch: "Portos Abwehrkonzept ist das gleiche wie unseres. Da er vorher mit Pedro zusammengespielt hat, kann er vielleicht schnell unser Konzept spielen - mit Erfolg." Sereno bestätigt: "Beim FC Porto haben wir das in der Abwehr schon eins zu eins so gespielt. Ich bin damit bestens vertraut."

Am Montag freute sich das Trainerteam über einen weiteren "Neuzugang". Nach einem Syndesmosebandriss im Mai nahm Alexandru Ionita wieder das Training auf und soll nun langsam wieder ans Team herangeführt werden.