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FIFA 23: Welche Gameplay-Änderungen gibt es?

Gameplay-Änderungen

FIFA 23: EA geht Verteidigern an den Kragen - Geisterspieler zum Teil gewollt

Verteidigen soll in FIFA 23 authentischer werden.

Verteidigen soll in FIFA 23 authentischer werden. EA SPORTS

Ungewöhnlich spät im Jahr, kam mit Title Update 14 ein Patch in FIFA 22, der einiges am Gameplay der Verteidiger änderte. Der Aktionsradius dieser verkleinerte sich, die wilden Aktionen der Ninja-Verteidiger sollten damit nicht mehr möglich sein.

Ein vermeintlicher Testlauf für den nächsten Teil der Reihe, der sich in kicker eSport Gesprächen mit Gameplay Design Director Kantcho Doskov während des FIFA 23 Producer Showcases in Vancouver bestätigte.

Belohnendes Verteidigen gewünscht

"Wir wollten das Verteidigen so fesselnd wie möglich gestalten", führt Doskov aus: "In FIFA 22 haben wir das Feedback erhalten, dass die eigentliche Taste für das Tackeln gar nicht oft verwendet werden musste. Man konnte sich einfach auf das Positionsspiel konzentrieren und das Spiel hat automatisch angegriffen. Das ist okay für viele, aber es fühlt sich nicht so belohnend an. Deshalb haben wir das bereits in FIFA 22 geändert."

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In FIFA 23 solle ein belohnendes Gefühl nach Balleroberung jetzt möglich sein. Im gleichen Zuge ging es den KI-Verteidigern an den Kragen. Ihnen sei oft ein zu großer Spielraum gewährt worden, um einen Schuss beispielsweise zu blocken.

Die Folge - der Ninja-Kick - soll in FIFA 23 nicht mehr möglich sein. Ein authentischeres, bedachteres Verteidigen der KI sei vielmehr der Weg zum Erfolg. Die Authentizität solle auch bei dem Problem mit den Geisterverteidigern gewahrt werden.

Geisterspieler zum Teil gewollt

"Aufgrund der physischen Änderungen innerhalb FIFA 23, wird der Ball am Körper der Spieler abprallen", so Doskov. In FIFA 22 kam es immer wieder dazu, dass Pässe durch Spieler hindurchschlüpften oder Verteidiger durch den Torhüter glitten.

Ganz wolle EA SPORTS aber nicht auf die Möglichkeit verzichten, Bälle auch in Zukunft durch Körperteile der Spieler gleiten zu lassen: "Um ehrlich zu sein, gibt es Momente, in denen wir dem Ball noch immer erlauben, durch Spieler zu gleiten. Wir wollen Frustrationen bei Pässen vermeiden, wenn es sich um sehr knappe Situationen handelt", sagt EAs Gameplay-Producer.

Das Spiel solle durch diese kleinen Glitches bei knapper Berührung des Körpers flüssig gehalten werden. "Die FIFA-Profis haben diese Mechanik tatsächlich gefordert. Auch der Schiedsrichter wird weiterhin unsichtbar bleiben, um Irritationen oder Abpraller im Spiel zu verhindern. Wir integrieren diese Dinge absichtlich, um den Spielspaß zu erhöhen."

In unserem ersten Eindruck von FIFA 23 stellte sich tatsächlich ein authentischeres Bild des Verteidigens ein. In wie weit sich das über das ganze Spiel und die ganze Saison jedoch zeigt, werden die folgenden Title-Updates beweisen müssen.

Benja Hiller

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