Bundesliga

Fein-Leihe vor Abbruch: Entscheidung noch vor Weihnachten?

Interesse von zwei Zweitligisten und aus dem Ausland

Fein-Leihe vor Abbruch: Entscheidung noch vor Weihnachten?

Er spielte in Fürth kaum eine Rolle: Bayern-Leihgabe Adrian Fein.

Er spielte in Fürth kaum eine Rolle: Bayern-Leihgabe Adrian Fein. imago images

Als großen Hoffnungsträger präsentierte der Aufsteiger den 22-jährigen Mittelfeldspieler, der dem FC Bayern gehört, der aber zuletzt nacheinander an Jahn Regensburg, den Hamburger SV und die PSV Eindhoven verliehen war. Schon in den Niederlanden spielte Fein kaum, daher seien Zeit und Geduld nötig, erzählten Sportdirektor Rachid Azzouzi und Trainer Stefan Leitl nach der Verpflichtung Feins.

Ein halbes Jahr später wollen beide Seiten nur noch die schnelle Trennung des ursprünglich bis Saisonende befristeten Leihgeschäfts. Zuletzt tauchte Fein nicht einmal mehr im Spieltagskader auf, Leitl zeigte sich mit den Trainingsleistungen nicht zufrieden, vor allem das Spiel gegen den Ball sei verbesserungswürdig.

Feste sportliche Heimat gesucht

Für Fein geht es nun darum, eine feste sportliche Heimat zu finden und dort regelmäßig zu spielen. In München besitzt er einen Vertrag bis 2023, daher würde eher ein Verkauf Sinn ergeben als die nächste Leihe für ein halbes Jahr. Doch was passiert auf dem Transfermerkt im Winter? Auch angesichts der nächsten Welle an Geisterspielen? Ist genügend Geld im Umlauf?

Feins Ziel bleibt eine schnelle Entscheidung, im Idealfall vor den Weihnachtsfeiertagen. Auch, weil er die Vorbereitung im neuen Klub mitmachen möchte. Abzuwarten bleibt, wie realistisch dieses Tempo ist. Nach kicker-Informationen gibt es Interesse von zwei Zweitligisten sowie von einem ausländischen Klub.

Frank Linkesch

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