3. Liga

Kaiserslautern trennt sich von Antwerpen - Schuster kommt

Vor den Relegationsspielen gegen Dynamo Dresden

FCK trennt sich von Antwerpen - Schuster übernimmt

Marco Antwerpen (li.) ist nicht länger Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Sein Nachfolger wird Dirk Schuster.

Marco Antwerpen (li.) ist nicht länger Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Sein Nachfolger wird Dirk Schuster. IMAGO/Eibner

Marco Antwerpen ist nicht länger Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Der 50-Jährige, der den FCK im Februar 2021 übernommen und in dieser Saison auf den dritten Platz in Liga drei geführt hatte, wurde am Dienstagabend von seinen Aufgaben entbunden. Auch sein Assistent Frank Döpper muss gehen. Der FCK gab die Trennung offiziell am späten Dienstagnachmittag bekannt.

Antwerpens Nachfolger wird Dirk Schuster. Der 54-Jährige war zuletzt bis Mai 2021 für Erzgebirge Aue tätig. Zuvor hatte der Ex-Profi beim FC Augsburg, bei Darmstadt 98 und den Stuttgarter Kickers gearbeitet. Mit den Lilien schaffte er den Durchmarsch von der 3. Liga bis ins Oberhaus. Der gebürtige Chemnitzer wird seinen Dienst am Mittwoch antreten und Sascha Franz als Assistent mitbringen. Wie lange Schusters Vertrag läuft, gab der FCK nicht bekannt.

Schuster ist die Nummer 25: Die FCK-Trainer seit Rehhagel

Schusters Aufgabe ist klar formuliert: Er soll die Roten Teufel durch die Relegation in die 2. Liga führen. Dafür hat er nun zehn Tage Vorbereitungszeit, am 20. Mai findet das Hinspiel in Kaiserslautern statt.

Relegation 2. Bundesliga / 3. Liga

Zuletzt drei Niederlagen in Serie

Nach einer Vorsaison im Abstiegskampf und schwachem Saisonstart - nach acht Spieltagen standen die Pfälzer mit nur einem Sieg und sechs Punkten auf Rang 15 - arbeitete sich der FCK in dieser Spielzeit nach oben und hatte den direkten Aufstieg vor Augen. Doch zuletzt drei Niederlagen in Folge in Wiesbaden (1:2), gegen Dortmund II (1:3) und bei Viktoria Köln (0:2) ließen Eintracht Braunschweig vorbeiziehen. Weil der FCK am letzten Spieltag aufgrund des Rückzugs von Türkgücü München spielfrei ist, kann Lautern sich nicht mehr von Platz drei verbessern.

Da der Abstand auf Platz vier aber komfortabel ist, steht für den Traditionsklub eine Saisonverlängerung auf dem Programm: Am 20. und 24. Mai kann in den Relegationsspielen gegen den Zweitliga-16. Dynamo Dresden doch noch der Aufstieg ins Bundesliga-Unterhaus gelingen.

bru, pau