3. Liga

1. FC Kaiserslautern ohne Jean Zimmer beim SC Verl

Personelle Situation lässt wenig Konstanz zu

FCK muss auch auf Zimmer verzichten

Fällt angeschlagen aus: FCK-Kapitän Jean Zimmer.

Fällt angeschlagen aus: FCK-Kapitän Jean Zimmer. imago images/Jan Huebner

Dass Kenny Prince Redondo und Marvin Senger dem 1. FC Kaiserslautern am Lotter Kreuz gesperrt fehlen werden, war bereits klar. Doch nun kommt mindestens ein weiterer Ausfall hinzu: Kapitän Jean Zimmer fällt wegen Rückenproblemen, die in den Oberschenkel strahlen, für die Partie beim SC Verl am Sonntag (14 Uhr, LIVE! bei kicker) aus. Zudem ist der Einsatz von Elias Huth noch fraglich, der zuletzt wegen Knieproblemen nicht mit der Mannschaft trainieren konnte.

FCK-Trainer Marco Antwerpen ist also einmal mehr gezwungen, seine Mannschaft neu aufzustellen. "Ich bin immer optimistisch und gehe auch optimistisch ins Spiel beim SC Verl. Was man aber natürlich feststellen muss bei uns: Kontinuität sieht anders aus", sagte er auf der Pressekonferenz am Freitag und ergänzte: "Wir würden uns wünschen, auch mal häufiger mit der gleichen Aufstellung ins Spiel gehen zu können, damit die Automatismen mehr greifen."

Zusammenhalt stärken

Auch wenn er die Derby-Auswirkungen personell zu spüren bekommt, hofft er gleichzeitig auf einen positiven Effekt. "Normalerweise holst du keinen Punkt, wenn du in zweifacher Unterzahl spielst und das über einen längeren Zeitraum. Das war schon außergewöhnlich", blickte Antwerpen auf das 0:0 gegen den SV Waldhof Mannheim zurück. "Natürlich erhoffen wir uns, dass wir daraus noch mehr Zusammenhalt herstellen. Dass die Mannschaft gesehen hat, was sie leisten kann - und auch muss, um zu punkten. Wir müssen versuchen, das alles ins nächste Spiel zu transportieren."

"Es kann nicht immer nur an den Stürmern hängenbleiben"

Grundsätzlich sei keiner zufrieden mit der aktuellen Situation, die so aussieht: sechs Punkte nach acht Spielen und Tabellenplatz 16. Auswärts noch punkt- und torlos. "Wir sind in vielen verschiedenen Bereichen gefordert, nicht nur im Hinblick auf die Chancenverwertung. Wir müssen aus der gesamten Mannschaft mehr Torgefahr entwickeln, variabler werden. Es kann nicht immer nur an den Stürmern hängenbleiben, es sind alle gefordert", unterstrich Antwerpen und machte noch einmal klar: "Wir müssen uns auch auswärts anders präsentieren, viel griffiger werden, sofort in der Partie ankommen und auch mal zeigen, dass man das Spiel gewinnen möchte - das ist ganz entscheidend."

cfl

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