Regionalliga

FCK akzeptiert Richterspruch

Kritik an Waldhof, Polizei und DFB

FCK akzeptiert Richterspruch

Fanunruhen im FCK-Block

Szene vom 2. September: Bengalenfeuer im FCK-Block. imago

zum Thema

Darüber hinaus belegte das DFB-Sportgericht den Verein im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens im Spiel in Mannheim mit einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro. Der 1. FC Kaiserslautern hat dem Urteil am Mittwoch zugestimmt. "Nach Prüfung der Erfolgschancen" habe sich der Klub "entschlossen, auf eine Berufung zu verzichten. Der Verein respektiert das DFB-Urteil, kann es aber nicht vollumfänglich akzeptieren." Die Kritik der Lauterer zielt in verschiedene Richtungen: "Vom SV Waldhof Mannheim ging im Vorfeld der Begegnung keine Initiative für einen gemeinsamen Austausch oder eine Abstimmung der relevanten Sicherheitsaspekte der Begegnung aus", heißt es in einer Pressemitteilung des FCK. Und weiter: "Zudem haben sich auch die maßgeblichen Polizeieinsatzkräfte mit ihrem Verhalten, beginnend am Mannheimer Bahnhof und im Umfeld der Partie, diversen Fragen ausgesetzt. Der 1. FC Kaiserslautern fühlt sich außerdem schon durch die Ansetzung der Partie durch den DFB in einer spielfreien Woche im Stich gelassen. Daher muss der Verein die harte Strafe nun stellvertretend für alle involvierten Gruppen und Personen übernehmen."

Im Zuschauerblock der Lauterer wurde während der Partie am 2. September ab der 30. Minute vermehrt Pyrotechnik abgebrannt und auch auf den Platz geworfen. Das Spiel wurde in der 55. Minute von Schiedsrichter Tobias Welz daher für 20 Minuten unterbrochen.

Im Sportgerichtsverfahren gegen den SV Waldhof will der DFB-Kontrollausschuss nach dem Liga-Spiel zwischen Mannheim und Saarbrücken Anklage beim DFB-Sportgericht erheben. Die Begegnung der Kurpfälzer gegen die Saarländer am Sonntag wird unter besonderer Beobachtung stehen.