3. Liga

FCI rückt Dresden auf die Pelle - Waldhof lässt sich nicht runterziehen

Nachholspiele: Bayern II siegt - Großartige Verl-Aufholjagd

FCI rückt Dresden auf die Pelle - Waldhof lässt sich nicht runterziehen

Das fünfte Tor für die Nummer 7: Dennis Eckert-Ayensa traf zur Führung für den FCI.

Das fünfte Tor für die Nummer 7: Dennis Eckert-Ayensa traf zur Führung für den FCI. imago images

Ingolstadt konnte mit einem Sieg in Zwickau Spitzenreiter Dynamo Dresden gewaltig auf die Pelle rücken. In der unterhaltsamen ersten Hälfte gingen die Schanzer in einer Druckphase in Front. Bei einer flachen Hereingabe von Heinloth hatte Ecker Ayensa zu viel Platz und bedankte sich mit seinem fünften Saisontreffer (37.). Der FCI blieb nach der Pause am Drücker, auch wenn Schröter in der 56. Minute das Ziel nur knapp verfehlte. Vier Minuten später traf dann aber Kaya aus 16 Metern zum 2:0 für Ingolstadt, diesmal war Eckert Ayensa der Vorbereiter. Damit war Zwickau der Zahn gezogen, eine Wende lag danach zu keinem Zeitpunkt mehr in der Luft. Ingolstadt rückt damit bis auf einen Zähler an Dresden heran - und fiebert nun dem Spitzenspiel am Montag bei 1860 München entgegen.

Sieg in Lübeck: Waldhof verschafft sich etwas Luft

Die Platzverhältnisse an der Lohmühle waren nicht die besten, dementsprechend schwer taten sich Lübeck und die Gäste aus Mannheim, Torchancen herauszuspielen. Über Donkor und Schuster landete der Ball jedoch in der 25. Minute bei Martinovic, der per Volleyschuss zur Führung für die Kurpfälzer traf. Kurz nach der Pause musste der Torschütze verletzungsbedingt runter, Boyamba kam für Waldhof ins Spiel. In der 72. Minute wäre diesem beinahe ein Fallrückziehertor gelungen, auf der anderen Seite verpasste Deichmann in der 84. Minute knapp den Ausgleich. Lübeck bemühte sich in der Schlussphase redlich, den Ausgleich zu erzielen - vergebens. Mannheim setzt sich damit im Tabellenmittelfeld fest, bei einer Pleite wäre Waldhof ganz nah an die Abstiegsränge gerutscht.

Bayern II feiert Erfolgserlebnis

Mit einem Erfolgserlebnis gegen Meppen wollte sich der FC Bayern II im Keller der 3. Liga zurückmelden, speziell nach dem jüngsten 0:2 im Münchner Derby gegen 1860. Doch daraus wurde lang nichts: Bis in die Schlussphase hinein ließen beide Seiten wenig zu, also auch die vom ehemaligen Bayern-Profi Torsten Frings trainierten Gäste. Kühn in Minute 68 und Scott sechs Zeigerumdrehungen später ermöglichten den wichtigen Dreier allerdings. Damit verschaffte sich der FCB II, immerhin amtierender Drittliga-Meister, wieder etwas Luft.

Magdeburg gewinnt nicht mehr

Einen weiteren Dämpfer im Abstiegskampf kassierte unterdessen Magdeburg. Trotz zwischenzeitlichem Ausgleich von Sané (45. Minute, Elfmeter) war der Tabellenvorletzte gegen den weiterhin starken Aufsteiger Saarbrücken unterlegen, weil Jacob einen Doppelpack schnürte (Strafstoß in der 4., Aufsetzer in der 57.). Mit dem achten Saisonsieg hält der FCS so den Kontakt an die Spitze, während der FCM derzeit etwas das rettende Ufer aus den Augen verliert (vier Spiele ohne Sieg).

Verl überrascht Haching spät

Erfolgreiche Achterbahnfahrt: Verler Spieler beim Torjubel.

Erfolgreiche Achterbahnfahrt: Verler Spieler beim Torjubel. imago images

Das Spektakel des Tages ereignete sich derweil am Münchner Stadtrand. In Unterhaching stand es zwischen der SpVgg und dem SC Verl lange Zeit 0:0, ehe Gästespieler Jürgensen mit einem Eigentor den Reigen eröffnete (41.). Es folgte der Ausgleich Ritzka (45.), ehe Hasenhüttl und Heinrich quasi die Vorentscheidung zugunsten der Hausherren erzielten (59. und 75.). Doch da hatten die Hachinger die Rechnung ohne spät zündende Verler gemacht: Denn Rabihic (86.), Schwabl (88., Eigentor) und Matchwinner Taz (90.) drehten das Spiel binnen fünf Minuten. Damit bleibt der Aufsteiger in der Top-Gruppe vertreten.

mag/las

Die Trainer in der 3. Liga