2. Bundesliga

FC Heidenheim: Trainer Schmidts klare Vorgaben - auch für Beermann

Heidenheim erwartet den Karlsruher SC

FCH: Schmidts klare Vorgaben - auch für Beermann

Timo Beermann ist gegen den KSC für den FCH wieder im Einsatz.

Timo Beermann ist gegen den KSC für den FCH wieder im Einsatz. picture alliance

Das 0:2 in Darmstadt hat Schmidt "geärgert, aber war auch verdient". Der FCH hat die Chance verpasst, das 0:3 des HSV in Aue zu nutzen, um mit den ambitionierten und auf Rang drei notierten Hamburgern nach Punkten gleichzuziehen. "Wir haben nicht die nötigen Lösungen gefunden", führte Schmidt aus, weder defensiv noch offensiv. Das soll sich nun am Samstag gegen den KSC ändern.

Zumal Schmidt das Hauptproblem ausgemacht hat: "Bei der Chancenverwertung hatten wir in den letzten Wochen nicht den Ertrag, den wir brauchen, um Spiele zu gewinnen." Im dritten Anlauf soll es 2020 nun zu Hause erstmals mit einem Dreier klappen. "Wir müssen wieder einen besseren Weg zu Torchancen finden", so Schmidt. "Jetzt gegen den KSC ist es wichtig, das umzusetzen, was wir uns vornehmen, um erfolgreich zu sein."

Schließlich will der FCH-Coach in den nun folgenden Spielen gegen den KSC, in Bochum und gegen Wehen Wiesbaden mehr Zähler ergattern als in der Hinrunde. "Aus diesen drei Spielen haben wir in der Vorrunde zwei Punkte geholt. Da erwarte ich schon von uns und meiner Mannschaft, dass das jetzt ein bisschen mehr wird."

Beermann ersetzt Hüsing

Fehlen wird dabei Oliver Hüsing (Rotsperre), auf den Vertreter des Innenverteidigers hat sich Schmidt schon festgelegt: Timo Beermann. Der hatte seinen Stammplatz im Abwehrzentrum nach dem 9. Spieltag verloren, sich aber "kein einziges Mal, an keinem einzigen Tag, in keiner einzigen Trainingseinheit hängen lassen. Und das ist für mich als Trainer das Schöne, dass ich jetzt auf jemanden zurückgreifen kann, der auf seine Chance brennt." Der 29-Jährige soll nun die klaren Vorgaben mit umsetzen.

nik