2. Bundesliga

FCH-Youngster Sessa: Mehr Courage und Selbstbewusstsein

Heidenheim sucht die Erfolgsspur

FCH-Youngster Sessa: Mehr Courage und Selbstbewusstsein

Heidenheims Kevin Sessa (re.) sucht selbstbewusst das Eins-gegen-eins.

Heidenheims Kevin Sessa (re.) sucht selbstbewusst das Eins-gegen-eins. imago images

In der vergangenen Saison schrammte Heidenheim nur denkbar knapp am Aufstieg in die Bundesliga vorbei, scheiterte in der Relegation an Werder Bremen, obwohl keines der Spiele gegen die Hanseaten verloren ging (0:0 in Bremen, 2:2 im Heimspiel). In der neuen Spielzeit sucht das Team von der Brenz allerdings noch nach Stabilität und vor allem Erfolg.

Drei sieglose Spiele in Serie

Nachdem die Elf von Trainer Frank Schmidt mit 0:1 in Wiesbaden aus dem DFB-Pokal flog, schien dies nach dem 2:0-Sieg zum Ligastart gegen Braunschweig nur ein Ausrutscher gewesen zu sein. Mittlerweile stellt sich die Lage etwas düsterer dar. 2:4 beim FC St. Pauli, 0:0 gegen Paderborn und jüngst das 1:2 in Aue, drei sieglose Spiele in Serie, lediglich vier Punkte nach vier Spieltagen, Rang 12.

Während das Team im Ganzen also nach der Erfolgsformel sucht, befindet sich die Karriere des Eigengewächses Kevin Sessa weiter im Aufwind. Der 20-jährige Deutsch-Argentinier aus dem Nachwuchs des FCH ist viel näher an die Startelf herangerückt als noch in der vergangenen Saison. So ist er am 1. Spieltag gegen die Braunschweiger eingewechselt worden, traf - auf der rechten Außenbahn eingesetzt - sogar zum letztlich entscheidenden 2:0. Sowohl gegen Paderborn als nun auch in Aue stand Sessa in der Startelf. Gegen Paderborn auf der Sechs (und in der Pause ausgewechselt), spielte er diesmal auf rechts in der Viererabwehrkette - und erledigte seine Sache auch äußerst ordentlich (kicker-Note 3).

Sessas Chance auf der Sechs

Allerdings war er es auch, der ein Foul beging, in dessen Folge es Freistoß für Aue gab, und aus dem dann das 0:1 aus Sicht des FCH entstand. In seinem Auftreten aber merkt man, dass er selbst ein anderes Verständnis von seinem Spiel zu haben scheint. Viel mutiger tritt er auf, sucht selbstbewusst das Eins-gegen-eins. Da Sechser Dzenis Burnic mit einem Muskelbündelriss rund einen Monat ausfallen wird, und Marnon Busch bald auf die rechte Seite zurückkehren dürfte, bleibt Sessa auch in den kommenden Spielen eine ernsthafte Alternative - dann wohl auf der Sechs.

Die nächste Partie steht für den FCH am Sonntag an, wenn der VfL Osnabrück an der Brenz gastiert (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker).

mas/tl

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