Bundesliga

FCA: Standards als Schwachpunkt

Schon acht Gegentreffer nach ruhendem Ball 2017

FCA: Standards als Schwachpunkt

Gegentor nach Standardsituation: Guido Burgstaller trifft gegen Marwin Hitz (re.).

Gegentor nach Standardsituation: Guido Burgstaller trifft gegen Marwin Hitz (re.). picture alliance

Das erste Gegentor beim 0:3 auf Schalke steht beispielhaft für die Nachlässigkeiten bei ruhenden Bällen. Den Eckball von Johannes Geis konnte am ersten Pfosten kein Augsburger klären, stattdessen verlängerte Konstantinos Stafylidis unglücklich in Richtung zweiter Pfosten, wo Guido Burgstaller unbedrängt einschob.

Nicht nur wegen dieses Gegentors betont Manuel Baum vor dem wegweisenden Heimspiel gegen den Sportclub: "Am Thema Standards müssen wir intensiv arbeiten, um einfache Gegentore zu vermeiden." Bis zur Winterpause kassierte der FCA nur vier Standardgegentore in 16 Spielen - in diesem Jahr sind es nach halb so vielen Partien schon doppelt so viele.

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Baum appelliert deshalb an seine Spieler: "Wir müssen mit aller Konsequenz in die Bälle gehen und versuchen, jeden Zweikampf zu gewinnen. Wir müssen den Gegner mit aller Macht daran hindern, ein Tor zu erzielen." Der Trainer will die Sinne schärfen - und dadurch auch "den Zufall minimieren", der bei Standards immer wieder eine Rolle spielt, zuletzt etwa bei der unfreiwilligen Vorlage für Burgstaller.

"Wenn jeder in der Position steht, die wir vereinbart haben, bin ich überzeugt, dass wir dieses Thema in den Griff kriegen", sagt Baum. Wenn nicht, droht Gefahr. Schließlich hat der SC Freiburg bereits zwölf Saisontore durch Standards erzielt. Einfache Fehler bei ruhenden Bällen sollte der FCA am Samstag also tunlichst vermeiden.

David Bernreuther