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FC St. Pauli gründet League of Legends-Team

Hamburger und Partner MTW wollen regionale Talente fördern

FC St. Pauli gründet League of Legends-Team

St. Pauli mischt jetzt auch bei League of Legends mit. MateCrate

Martin Drust, Geschäftsleiter Marketing beim FC St. Pauli, erklärt: "Wir haben uns in unserem ersten eFootball-Jahr im Gaming-Bereich etabliert und viel positive Resonanz erfahren. Darauf aufbauend wollen wir nun tiefer in den eSport einsteigen." Allerdings, so Drust weiter, "steigen wir nicht mit professionellen Spielern ein. Vielmehr liegt der Fokus erneut auf regionalen Talenten, die durch eine enge Zusammenarbeit mit MTW gescoutet und gefördert werden."

Der regionale Bezug ist dem FCSP wie MTW gleichermaßen sehr wichtig. Die Partnerschaft sei daher eine "Win-Win-Situation", so MateCrate-COO Julia Wilner. "MTW unterstützt den FC St. Pauli bei seiner Weiterentwicklung im eSport und wir profitieren von der Authentizität und Strahlkraft des Vereins. Inhaltlich liegt uns besonders die Förderung des Grassroots-eSports am Herzen. Darum suchen wir für das LoL-Team in Hamburg und Umgebung nach talentierten Spieler*innen."

Besonders weibliche Spieler sollen angeworben werden

Momentan sind fünf junge Spieler Teil der Mannschaft des "MTW St. Pauli". In der kommenden Saison sollen sie sich in der 2. Division der Prime League, der zweithöchsten deutschen League-of-Legends-Liga, behaupten. In der Winterpause wird sich das Team nach weiteren Spieler*innen aus der Region umsehen.

Trotz der Wettkampf-Mentalität soll der Spaß für die Nachwuchsspieler im Vordergrund stehen. Und zwar für Mädchen genauso wie für Jungs: "Mädchen und junge Frauen sind im eSport leider immer noch kaum sichtbar. Das wollen wir bei uns weiter thematisieren", merkt Martin Drust an. Zudem soll das Team ausschließlich ethisch unbedenkliche Titel verwenden. Deshalb hat sich der Verein bei der Auswahl von "League of Legends" an den Handlungsempfehlungen der Hamburger Sportjugend orientiert.

kon