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FC Kray findet Brinkmann-Nachfolger: Christian Mikolajczak macht's

Oberliga Niederrhein

FC Kray findet prominenten Brinkmann-Nachfolger: Christian Mikolajczak macht's

Krays Sommerneuzugang auf der Trainerbank: Christian Mikolajczak.

Krays Sommerneuzugang auf der Trainerbank: Christian Mikolajczak. FC Kray

Der FC Kray hat einen prominenten Nachfolger für den am Saisonende weichenden Dennis Brinkmann gefunden. Christian "Micky" Mikolajczak, mit dem FC Schalke 04 2001 DFB-Pokalsieger und Vizemeister, wird die Essener im Sommer als Cheftrainer übernehmen.

Der mittlerweile 39-Jährige kennt den Verein noch aus seiner fußballerischen Anfangszeit. Bevor es ihn in die Schalker Knappenschmiede zog, schnürte er seine Fußballstiefel nämlich bereits einmal für den FC Kray. "Die Gespräche mit Micky waren ehrlich und direkt. Er steht klar für den Vollgas-Fußball, den Kray lange Zeit gelebt hat", sagt Krays sportlicher Leiter Mario Salogga. "Wir sind uns sicher, dass wir alle zusammen wieder die Malocher Mentalität in den Verein bringen, die den FC Kray ausmacht und erfolgreich gemacht hat."

Zuletzt trainierte der Ex-Profi, der unter anderem für Hannover 96, Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden auflief, den Tus Essen West 81. "Die jetzige Ausrichtung und das sportliche Konzept des FC Kray, also die Einheit vom Jugendbereich bis zum Seniorenbereich und das gesamte Umfeld haben mich überzeugt, hier meine Energie reinzustecken", so Mikolajczak.

Ebenfalls neu ist Stephan Hooge, der Mikolajczak als Co-Trainer unterstützen wird und vom TuS Essen West 81 kommt. Hooge ist kein Unbekannter. Er spielte bereits für die erste und zweite Mannschaft der Krayer. "Ich bin in Kray groß geworden. Als ehemaliger Spieler habe ich die sportliche Entwicklung immer verfolgt. Das neue Konzept und die sportlichen Rahmenbedingungen in Kray sind herausragend. Wir wollen gemeinsam wieder Vollblutfussball in die KrayArena bringen", so Hooge.

Bis zum Amtsstart des neuen Trainerteams lautet das Krayer Ziel aber erst einmal Klassenerhalt. Derzeit liegen die Essener mit sieben Punkten auf dem 20. Platz. Wie es jedoch in der Oberliga Niederrhein überhaupt weitergehen wird, sobald ein geordneter Spielbetrieb wieder möglich ist, ist noch völlig unklar.

dw

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