Nationalelf

Alexandra Popp und die DFB-Frauen wollen weiterhin abliefern

Für das Spiel in Dresden sind 24.000 Tickets verkauft worden

Fan-Zuspruch kein Druck: Popp und die DFB-Frauen wollen "weiterhin abliefern"

Glaubt, dass Frankreich eine "kleine Rechnung" offen hat: Alexandra Popp.

Glaubt, dass Frankreich eine "kleine Rechnung" offen hat: Alexandra Popp. picture alliance/dpa

Popp und den Vize-Europameisterinnen ist nach dem EM-Hype sehr wohl "bewusst, dass wir auch weiterhin abliefern müssen". Dies sagte die 31-jährige Wolfsburgerin am Dienstag in einer Medienrunde: "Aber das ist auch unsere Erwartung an uns selbst, guten und erfolgreichen Fußball zu zeigen."

Testspiel

Für die Neuauflage des EM-Halbfinals am Freitag gegen Frankreich (LIVE! ab 20.30 Uhr bei kicker) im Rudolf-Harbig-Stadion sind bislang rund 24.000 Tickets verkauft und über das DFB-Ticketportal nur noch Stehplätze verfügbar. Als "extremen Druck würde ich es nicht sehen", so Popp: "Eher als Freude, den Hype mitgenommen zu haben." Auch ihre Teamkollegin Giulia Gwinn sprach von einer "riesigen Wertschätzung".

Entscheidend ist die Nachhaltigkeit

Wichtig sei, dass der Effekt anhalte, von "Nachhaltigkeit" sprach Popp. Die Mannschaft habe auch einen gewissen Anspruch an sich selbst, fügte die Münchnerin Gwinn hinzu, "dass diese Entwicklung, die wir angestoßen haben, nicht stagniert und wir mit unserem Fußball begeistern und die Leute ins Stadion holen".

In die Partie gegen Frankreich gehe die Mannschaft "voller Selbstbewusstsein", so Popp. Nach dem 2:1 im EM-Halbfinale "glaube ich schon, dass Frankreich aggressiver in das Spiel gehen wird, weil sie schon noch eine kleine Rechnung offen haben".

aho, sid