Italien

Europameister Chiellini vergleicht Juventus mit einem Boot auf hoher See

Der erste Serie-A-Sieg soll ein Startschuss für die Alte Dame sein

Europameister Chiellini vergleicht Juventus mit einem Boot auf hoher See

"Hisst die Segel!" Juve-Anführer Giorgio Chiellini verlangt volle Konzentration von seinen Mitspielern.

"Hisst die Segel!" Juve-Anführer Giorgio Chiellini verlangt volle Konzentration von seinen Mitspielern. imago images/Nicolo Campo

Ein großes Laster haben die Turiner unter der Woche ad acta gelegt: Bei der 3:2-Achterbahnfahrt in La Spezia gelang der erste Saisonsieg - am 5. Spieltag dieser Saison. So etwas war dem italienischen Rekordmeister in seiner glorreichen Geschichte erst einmal widerfahren - 1961.

Zurücklehnen oder ausruhen kommt für die Alte Dame deswegen aber noch lange nicht infrage, zumal die Konkurrenz um Meister Inter (13 Punkte) oder Tabellenführer Napoli (fünf Spiele, fünf Siege) bereits ein gutes Stück enteilt ist.

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Deswegen legte nun Führungsspieler Giorgio Chiellini den Finger in die Wunde - und mahnte vor den nächsten Spielen gegen Sampdoria Genua (Sonnag, 12.30 Uhr, LIVE! bei kicker), in der Champions League gegen Chelsea (Mittwoch, 21 Uhr), dem Stadtderby bei Torino (2. Oktober) sowie dem Topspiel gegen die mit Neu-Coach José Mourinho sehr gut gestartete Roma (17. Oktober) eindringlich.

"Keine Geduld mehr"

Im Gespräch mit "Sky Sport Italia" bemühte der 412-malige Serie-A- und 113-malige Nationalspieler dabei den Vergleich mit einem Boot - und führte aus: "Wir müssen unbedingt zusehen, das Schiff auf stürmischer See gerade zu halten." Umkippen lassen komme nicht infrage.

Am Ende müsse man dann sehen, ob das Juve-Boot "mit Dellen oder unter vollen Segeln" aus dem Sturm herauskommt. Doch so oder so wolle Chiellini erfolgreich im Hafen einlaufen - und das heißt: Am Ende der Saison soll zumindest die Champions League erreicht werden, besser noch natürlich in Sachen Scudetto noch ein kräftiges Wort mitgesprochen werden.

Mit Druck müsse er und sein stets im Blickpunkt stehendes Team dabei klarkommen, das sei bei einem Verein wie Juventus eben Alltag. Und das, also massive Kritik aus dem direkten Umfeld zum Beispiel, sei eben die Crux an der ganzen Sache, denn: "Wie bei allem im Leben braucht man auch Zeit, um die richtige Balance zu finden. Und gerade nach einem großen Schock braucht man auch Zeit, um sich wieder zu sammeln. Doch in der heutigen Welt existiert keine Geduld mehr."

mag

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