3. Liga

"Etwas komplizierterer Handbruch": Stahl operiert

Unterhaching ist seit zwölf Spielen ungeschlagen

"Etwas komplizierterer Handbruch": Stahl operiert

Wurde bereits operiert: Dominik Stahl.

Wurde bereits operiert: Dominik Stahl. imago

Schon nach wenigen Minuten machte Stahl gegen Osnabrück unliebsame Erfahrung mit den Stollen von Marc Heider. Der VfL-Offensivmann war dem Kontrahenten im Duell zweier Kapitäne unabsichtlich auf die Hand getreten. Stahl merkte sofort, dass etwas nicht stimmte und begab sich an die Seitenlinie. Es folgte eine minutenlange Behandlung, der lädierte Bereich wurde mit einem Tape-Verband versorgt, einen Handschuh als zusätzlichen Schutz lehnte Stahl ab.

Der Hachinger Spielführer hielt durch (kicker-Note 3), stand also auch noch auf dem Platz, als Osnabrück in der 89. Minute durch Maurice Trapp zum 1:1-Ausgleichstreffer kam. Bittere Punkteverluste für die Hausherren im Kampf um die Aufstiegsplätze. Dennoch: Die Mannschaft von Trainer Claus Schromm bleibt ungeschlagen - mittlerweile seit 13 Pflichtspielen (inklusive Landespokal). Die letzte Niederlage datiert vom 16. September, als die SpVgg mit 0:1 bei den Würzburger Kickers den Kürzeren zog.

Stahl, der in der Pause in der Kabine genäht worden war, kennt unterdessen seine Diagnose. Einen "etwas komplizierteren Handbruch" erlitt er nach Vereinsangaben im Duell mit Heider, die Blessur wurde bereits operativ versorgt. Die komplette Heilung werde rund sechs Wochen in Anspruch nehmen, teilten die Hachinger mit und fügten an: "Ob Stahl eventuell mit einer Schiene oder Bandage spielen kann, ist momentan noch unklar."

Die letzte Chance in diesem Jahr gäbe es am Sonntag (13 Uhr, LIVE! bei kicker.de) mit der Partie gegen Aufstiegsanwärter KFC Uerdingen.

aho