Bundesliga

"Es stimmt": Casteels moniert fehlende Tore

Rückendeckung für Wolfsburgs Trainer Kohfeldt

"Es stimmt": Casteels moniert fehlende Tore

Hofft auf bessere Zeiten: Koen Casteels.

Hofft auf bessere Zeiten: Koen Casteels. imago images/Hartmut Bösener

"Wir wissen, dass es eine unglaublich schwierige Phase für uns ist", sagte Sportdirektor Marcel Schäfer bei DAZN nach dem 0:2 bei RB Leipzig und verwies auf die psychologische Belastung, die eine derartige Negativserie mit sich bringt. "Wenn du so viele Spiele am Stück nicht gewinnst, dann bist du verunsichert", sagte Schäfer, der sich darüber im Klaren ist, "dass im Moment sehr viel in Frage gestellt wird. Das wissen wir. Das ist das Geschäft. Aber wir wollen gemeinschaftlich durch diese Phase gehen."

Explizit stärkte Schäfer Trainer Florian Kohfeldt den Rücken und machte deutlich, dass dieser im kommenden Kellerduell gegen Fürth auf jeden Fall Trainer des VfL sein wird. Kohfeldt selbst erklärte, dass er "maximales Vertrauen" verspüre und es "einen extrem guten Austausch" innerhalb der verantwortlichen Personen gebe. "Wir arbeiten daran, gemeinsam aus der Situation zu kommen - und das werden wir auch tun", sagte Kohfeldt und versprach vollmundig: "Wir werden gegen Fürth gewinnen."

Wölfe sehen einen Aufwärtstrend

Was ihn so hoffnungsvoll stimmt? Die Vorstellung seiner Elf gegen Leipzig. "Bis zum 0:1 haben wir defensiv eine unglaublich gute Leistung gebracht", lobte der Coach, der auch mit dem Angriff nicht unzufrieden war. "Offensiv war es ok. Wir reden heute nicht darüber, dass wir keine Chancen hatten, sondern darüber, dass wir sie nicht gemacht haben."

Eine Einschätzung, die der 39-Jährige mit seinen Spielern teilt. "Um zu gewinnen, braucht man Tore", sagte Koen Casteels und stellte fest: "Es stimmt, dass wir in den letzten Spielen weniger Tore geschossen haben." Zwar sei die "Defensive stabiler geworden, aber letztendlich geht es um Punkte."

Hat man Scheiße an den Füßen, läuft es auch scheiße.

Maximilian Arnold

Gewohnt deutlich drückte sich Maximilian Arnold aus. "Hat man Scheiße an den Füßen, läuft es auch scheiße", sagte der Mittelfeldmann mit Blick auf die fehlenden Erfolgserlebnisse. Er betonte aber auch, dass am "20. Spieltag noch nichts entschieden" sei und die Wolfsburger auf den Leistungen gegen Hertha und gegen Leipzig aufbauen können.

"Wir haben einen anderen VfL Wolfsburg gesehen wie in Bochum damals", sagte der 27-Jährige und ergänzte: "Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir stehen stabiler hinten und die Einstellung stimmt nach wie vor. Deswegen bin ich überzeugt, dass wir die Kurve kriegen."

drm

Bilder zur Partie RB Leipzig - VfL Wolfsburg