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"Es ist schwer": Kalajdzic genervt von Fragen zu seiner Zukunft

Bleibt der Angreifer in Stuttgart?

"Es ist schwer": Kalajdzic genervt von Fragen zu seiner Zukunft

Wie geht es für ihn weiter? Sasa Kalajdzic (re.).

Wie geht es für ihn weiter? Sasa Kalajdzic (re.). IMAGO/Pressefoto Baumann

Sasa Kalajdzic war an beiden Stuttgarter Toren beim 2:2 in Bremen entscheidend beteiligt. Zunächst legte er ab für Wataru Endo, der aus der Distanz traf. In der zweiten Hälfte schickte er Silas mit einem Traumpass auf die Reise, der schnelle Offensivmann markierte das zwischenzeitliche 2:1. 

Es hätte also durchaus auch sportliche Aspekte gegeben, zu denen man den Österreicher hätte befragen können. Was allerdings natürlich interessierte, war die Frage zu Kalajdzics Zukunft. "Es geht so weiter, wie es bis jetzt weitergegangen ist", sagte der Angreifer nach der Partie bei "Sky" und legte nach der konkreten Frage, ob er nach England wechsele, nach: "Es sind Sachen, die ich nicht beeinflussen kann. Es zieht sich bis jetzt und wir werden weitersehen. Es ist schwer."

In keine der Richtungen konnte sich Kalajdzic klar äußern, ob er nun bleibe oder eben wechsele. Und genau diese Unklarheit nervte ihn sichtlich. "Es gibt einige Sachen, die müssen passen. Und das wird sich mit der Zeit ergeben", sagte der 25-Jährige und sagte damit eigentlich wiederum nichts. "Aber je länger es dauert, desto unangenehmer wird es, auch mit den Fragen von euch. Aber damit muss ich umgehen können, ich bin Profi."

Wechsel des Stürmers? Mislintat weiß von nichts

Auch Sportdirektor Sven Mislintat wurde zu dem Thema befragt. Ob Kalajdzic so schlecht drauf war, weil er sich lieber mit einem Sieg statt einem Unentschieden verabschiedet hätte, sollte der Funktionär beantworten. "Sasa weiß nicht, wohin er geht, wir wissen es auch nicht. Zumindest hat er mir nichts gesagt. Ich gehe davon aus, dass ich es wüsste", so Mislintat. "Ich gehe davon aus, dass er genau wie die anderen wegen den zwei verlorenen Punkten enttäuscht ist."

Zuvor führten die Stuttgarter bis kurz vor Schluss in Bremen, ehe Oliver Burke in der fünften Minute der Nachspielzeit noch das 2:2 für die Werderaner erzielte. Der VfB steht nun nach zwei Spiele mit zwei Punkten da.

mst, gem

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