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Erste Maßnahmen gegen Corona: Jets und Giants zunächst ohne Fans

New Yorker Football-Teams veröffentlichen gemeinsames Statement

Erste Maßnahmen gegen Corona: Jets und Giants zunächst ohne Fans

Das MetLife Stadium steht in East Rutherford, New Jersey.

Das MetLife Stadium steht in East Rutherford, New Jersey - und ist Heimstätte der New York Jets und New York Giants. imago images

Während aktuell Stars wie Drew Brees, Russell Wilson oder auch Patrick Mahomes auf die noch fehlenden Corona-Richtlinien von der National Football League warten und drängen, sind die Verantwortlichen der New York Jets und New York Giants schon einen Schritt vorgeprescht.

Den beiden NFL-Teams steht zumindest bei Heimspielen eine Geistersaison ins Haus. Wie die Franchises am Montag in einer gemeinsamen Erklärung offiziell mitteilten, werden beide Teams in der ab September angesetzten neuen Regular Season zunächst unter Ausschluss der Öffentlichkeit spielen.

Vorausgegangen war eine Anordnung des Gouverneurs von New Jersey, Phil Murphy. Dieser hatte aufgrund der Coronavirus-Pandemie die Beschränkungen von öffentlichen Outdoor-Veranstaltungen auf das MetLife Stadium in East Rutherford ausgeweitet. Dies gelte bis auf Weiteres.

Die NFL selbst hatte dagegen bislang auf eine einheitliche Linie bei der Frage nach der Austragung vor Zuschauern verzichtet und die Verantwortung stattdessen abgegeben. Die Franchises sollten selbst Konzepte entwickeln, ob und wie viele Zuschauer zugelassen werden. Die Jacksonville Jaguars aus Florida planen demnach mit rund 25 Prozent Auslastung, die Baltimore Ravens (Maryland) wollen höchstens 14.000 Zuschauer zulassen.

Die Saison soll am 10. September (Ortszeit) mit der Begegnung zwischen Super-Bowl-Sieger Kansas City Chiefs und den Houston Texans eröffnet werden. Aufgrund der Corona-Krise war bereits die Preseason auf zwei Spiele reduziert worden, möglicherweise findet sogar nur ein Vorbereitungsspiel pro Mannschaft statt.

Wilson: "Ich mache mir Sorgen"

Zuletzt hatten wie eingangs erwähnt mehrere Spieler die NFL wegen Sicherheitsbedenken zum Handeln aufgerufen. "Ich mache mir Sorgen. Meine Frau ist schwanger. Das Trainingscamp beginnt bald. Und es gibt noch immer keinen klaren Plan für die Sicherheit der Spieler und Familien", schrieb etwa Seahawks-Quarterback Russell Wilson in sozialen Medien.

mag/sid

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