DEL

DEL: Krefeld verliert Rheinduell gegen Köln - Adler siegen

DEL, 3. Spieltag

Erste Punkte für die Adler - Köln dreht im Derby auf

Mannheims Tim Wohlgemuth trifft gegen Nürnberg. 

Mannheims Tim Wohlgemuth trifft gegen Nürnberg.  imago images/Thomas Frey

Top-Favorit Mannheim hat am dritten Spieltag der DEL den ersten Sieg gefeiert. Am Freitag erkämpfte sich das Team von Trainer Pavel Gross ein 3:2 (0:0, 1:1, 2:1) gegen die Ice Tigers. Der Ex-Nürnberger Jason Bast schoss die Adler, die erst ihr zweites Saisonspiel absolvierten, gut drei Minuten vor dem Spielende zum ersten Sieg im ersten Heimspiel, zu dem 5854 Zuschauer kamen.

Meister Eisbären Berlin landete dagegen beim lockeren 4:0 (1:0, 3:0, 0:0) bei den Fischtown Pinguins den zweiten Saisonsieg. Damit sind die Eisbären nach dem dritten Spieltag hinter dem EHC Red Bull München, der bereits am Donnerstag 2:1 in Schwenningen gewann, und Vize-Champion Grizzlys Wolfsburg Dritter. Die Niedersachsen rangen die Düsseldorfer EG 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) nieder. Punktgleich mit Berlin (sechs Zähler) sind die Straubing Tigers, die das Derby gegen den ERC Ingolstadt 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) gewannen.

Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll - außer, dass es schlecht war.

Krefelds Verteidiger Dominik Tiffels

DEL - Highlights by MagentaSport

"Weitaus attraktiver": Mannheims Schlussakkord gegen die Ice Tigers sitzt

alle Videos in der Übersicht

Am Tabellenende bleiben die Augsburger Panther und die Krefeld Pinguine punktlos. Augsburg verlor auch das zweite Saisonspiel gegen die Iserlohn Roosters 1:4 (0:0, 0:2, 1:2). Richtig übel wurde es wieder einmal für die Pinguine, das seit Jahren am Tabellenende herumkrebsen, in dieser Saison aber auch wieder den Abstieg befürchten müssen. Im Rhein-Derby gegen die Kölner Haie ging das Team von Trainer Clark Donatelli 0:6 (0:2, 0:2, 0:2) unter.

Donatelli hatte gegen Ende der vergangenen Saison noch erklärt, in der neuen Spielzeit um die Meisterschaft mitspielen zu wollen. Die Realität sieht anders aus: Nach drei Spielen sind die Pinguine noch ohne Punkt und mit bereits 18 Gegentoren Letzter.

Für Krefeld ist es jetzt schon "fünf vor zwölf" 

"Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll - außer, dass es schlecht war", sagte Krefelds Verteidiger Dominik Tiffels bei "MagentaSport". "Wir wissen alle, dass die ersten drei Spiele nicht gut waren und alle in der Kabine wissen auch, dass es fünf vor zwölf ist."

dpa/nik

DEL - Highlights by MagentaSport

"Dumme individuelle Fehler": Krefeld geht gegen Haie unter

alle Videos in der Übersicht