Football

Erst zum zweiten Mal: Rodgers weist Brady in die Schranken

NFL, Week 3: Rams schlagen Cardinals

Erst zum zweiten Mal: Rodgers weist Brady in die Schranken

Respekt: Tom Brady und Aaron Rodgers (li.) beim Shakehands nach dem Spiel.

Respekt: Tom Brady und Aaron Rodgers (li.) beim Shakehands nach dem Spiel. IMAGO/ZUMA Wire

Im Duell der beiden Superstars Brady und Rodgers musste der 45-jährige Strippenzieher der Bucs am Ende eine 12:14-Heimniederlage gegen Rodgers und seine Packers quittieren. "Es hat über die Jahre hinweg viel Spaß gemacht, gegen Tom anzutreten, und es macht immer Spaß, als Sieger hervorzugehen, denn das ist nicht oft passiert", sagte Vorjahres-MVP Rodgers nach dem Spiel.

Im insgesamt fünften Aufeinandertreffen der beiden Altmeister war es für den 38-Jährigen erst der zweite Sieg. Rodgers warf für insgesamt 255 Yards und zwei Touchdowns (eine Interception), sein Gegenüber Brady kam auf 271 Yards und einen Touchdown.

Week 3

Rodgers fand Romeo Doubs und Allen Lazard bei den ersten beiden Packers-Drives jeweils in der Endzone. Green Bay verteidigte den Vorsprung gegen die ersatzgeschwächten Bucs, die ohne die Star-Receiver Mike Evans, Chris Godwin und Julio Jones angetreten waren, bis zum Spielende leidenschaftlich und erfolgreich. Die Packers stehen nun ebenso wie Tampa Bay bei 2:1-Siegen.

Murrays Pass-Orgie bleibt ungekrönt

Matthew Stafford (18/25 für 249 Yards) und die Los Angeles Rams setzten sich im Topspiel gegen die Arizona Cardinals (1:2) mit 20:12 durch und feierten im dritten Saisonspiel den zweiten Sieg.  Die Defense der Kalifornier sah sich 58 Passversuchen von Cardinals-QB Kyler Murray gegenüber, der 38 davon für 314 Yards an seine Teamkollegen anbrachte (14 für 140 Yards auf Marquise Brown).

Am Ende waren alle Bemühungen Murrays jedoch für die Katz. Cam Akers und Cooper Kupp legten mit Touchdown-Läufen den Grundstein für den Rams-Erfolg.

Im späten Sunday Night Game kam es noch zum Aufeinandertreffen von Denver und San Francisco, wo nach der Verletzung von Trey Lance ja bekanntlich wieder Jimmy Garoppolo das Ruder übernommen hatte. Doch trotz eines ordentlichen Niners-Starts mit einem guten Drive samt Brandon-Aiyuk-Touchdown und zwischenzeitlich erneut vernehmbaren Pfiffen für die heimischen Broncos um Neuzugang Russell Wilson (nur 184 Yards, kein TD, keine Interception, vier Sacks) ging das Spiel am Ende an Denver - mit dem kuriosen Ergebnis von 11:10 unter anderem nach einem verursachten Safety von "Jimmy G".

Insgesamt 17 Punts für über deutlich mehr als 800 Yards gab es bei diesem Match.

aho, sid

Roethlisberger, Gore, Gronkowski: Die NFL-Rentner 2022