Bundesliga

Marco Rose (Gladbach): "Die kollektive Identität war nie weg"

Gladbach und der geplante Angriff aufs internationale Geschäft

Erleichterter Rose: "Die kollektive Identität war nie weg"

Pure Erleichterung: Gladbachs Trainer Marco Rose freut sich ausgiebig über den immens wichtigen Sieg auf Schalke.

Pure Erleichterung: Gladbachs Trainer Marco Rose freut sich ausgiebig über den immens wichtigen Sieg auf Schalke. imago images

"Nach so einer Phase mal wieder ein Spiel zu gewinnen, fühlt sich gut an." Die Erleichterung, die sich bei Gladbachs Marco Rose direkt nach dem Schlusspfiff gezeigt hatte, spiegelte sich auch in dieser Aussage des Trainers gegenüber "Sky" wider. Schließlich war das verdiente 3:0 auf Schalke für die Fohlen der erste Sieg nach zuvor sieben Pflichspielniederlagen in Folge - und zugleich das erste Erfolgserlebnis seit Roses Bekanntgabe, im Sommer weiter gen Dortmund zu ziehen.

Den Dreier und die Freude darüber hakte Rose allerdings auch direkt wieder ab, schließlich liegt der aktuelle Bundesliga-Neunte aus Gladbach Stand jetzt vier Punkte hinter dem internationalen Geschäft - was bekanntermaßen das Ziel ist.

Deswegen formulierte der Trainer direkt: "Jetzt müssen wir dranbleiben, hart arbeiten und versuchen, weitere Siege folgen zu lassen. Denn wenn wir in irgendeiner Form dort oben noch einmal angreifen wollen, dann müssen wir gegen Freiburg nach der Länderspielpause (Samstag, 3. April; Anm.d.Red.) nachlegen." Die Länderspielpause birgt natürlich gewisse Gefahren wie Reisestrapazen oder Verletzungen innerhalb des eigenen Kaders, deswegen hofft Rose darauf, dass alle seine Schütztlinge über die kommenden Tage "gesund bleiben."

"Jetzt haben wir das Ergebnis"

Darüber hinaus machte der Coach nochmals klar, dass er mit den Leistungen seines Teams zuletzt trotz der ausbleibenden Ergebnisse zufrieden war: "Es war nicht immer alles schlecht in der Zeit, wo wir die Spiele verloren haben. Wir hatten nur in der Champions League in beiden Spielen gegen Manchester City (Achtelfinale, jeweils 0:2; Anm.d.Red.) keine Chance. Die kollektive Identität war aber nie weg, wir haben nur die Ergebnisse nie gehabt. Jetzt haben wir das Ergebnis, weil heute wollten die Jungs den Sieg glaube ich unbedingt."

Rose selbst, an dem die schwierigen letzten Wochen auch nicht spurlos vorbeigegangen seien und noch mehr Fußball-Denkprozesse als ohnehin schon angestoßen hätten, wird in der kommenden Woche nach dem wichtigen Dreier auf Schalke derweil bestimmt auch mal abschalten können. Das verlange schon der eigene Sprössling: "Ich finde schon mal Zeit für meine Familie und für meine Tochter, die ihren Papa auch mal braucht."

mag

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