Eishockey

Eriksson Ek wird für Wild zum Helden in Vegas

Islanders: Palmieri Matchwinner gegen Crosby & Co.

Eriksson Ek wird für Wild zum Helden in Vegas

Die Entscheidung in Vegas: Joel Eriksson Ek (re.) trifft per abgefälschtem Schuss.

Die Entscheidung in Vegas: Joel Eriksson Ek (re.) trifft per abgefälschtem Schuss. Getty Images

Die erste Play-off-Partie für den aus Augsburg stammenden Center der Wild war gleich eine besondere. Denn ohne Tore ging es nach 60 Minuten in die Overtime. Nach nur drei Minuten und 20 Sekunden war es der Schwede Joel Eriksson Ek, der Minnesota mit seinem Treffer jubeln ließ. Mit etwas Glück, denn Golden-Knights-Verteidiger Alec Martinez hatte sich noch in den Schuss geworfen und fälschte diesen so unhaltbar ab für Starkeeper Marc-André Fleury. In Spiel zwei in der Nacht auf Mittwoch erneut in der Spielerstadt geht Minnesota damit mit einer Führung.

In der Anfangsphase der Partie hatte sich Vegas dominant gezeigt, doch letztlich fand keiner der 42 Schüsse auf Gäste-Keeper Cam Talbot sein Ziel, sodass dieser einen Shutout feiern konnte. Sturm kam bei seinem Play-off-Debüt auf knapp elf Minuten Eiszeit.

Palmieri rechtfertigt seine Verpflichtung

Noch ein wenig länger als das Spiel in Vegas dauerte die Partie in Pittsburgh. In Spiel eins der Serie gegen die Islanders sorgte Kyle Palmieri in der 77. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends - aus spitzem Winkel über die Schulter von Penguins-Keeper Tristan Jarry - für die Entscheidung zugunsten der Gäste. Zuvor hatte es mehrere Führungswechsel gegeben. Mitte der Partie hatte Pittsburghs Superstar Sidney Crosby das zwischenzeitliche 2:1 für die Hausherren erzielt. Gut vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit jubelten die Islanders bereits nach Brock Nelsons 3:2, doch nur 31 Sekunden später sorgte Kasperi Kapanen mit dem erneuten Ausgleich für die Verlängerung.

Kurios: Palmieri, der schon das 1:0 für die New Yorker erzielt hatte, hatte in den 17 Hauptrundenpartien seit seiner Verpflichtung von den New Jersey Devils ebenfalls nur zweimal getroffen - und egalisierte diese Ausbeute nun bereits nach 77 Play-off-Minuten.

jom