Bundesliga

Mit dem 2:2 gegen Fürth: Gonzalo Castro ärgert den VfB

Beim 2:2 gegen Fürth trifft Bielefeld spät und bleibt zum vierten Mal unbesiegt

"Entweder übers Stadion oder ins Tor": Castro ärgert den VfB

Umjubelter Mann: Gonzalo Castro (Mitte) hat das finale 2:2 gegen Fürth erzielt.

Umjubelter Mann: Gonzalo Castro (Mitte) hat das finale 2:2 gegen Fürth erzielt. Getty Images

Die Zahlen, die Gonzalo Castro nach seinem 15-minütigen Kurzeinsatz am Sonntagabend vorzuweisen hatte, konnten sich sehen lassen: Eine Torschussvorlage, zwei eigene Abschlüsse und vor allem ein Tor, das Arminia Bielefeld gegen den Tabellenletzten Fürth zumindest noch einen Punktgewinn einbrachte.

Ein halbes Jahr war Castro vereinslos gewesen, gegen das Fürther Kleeblatt kam er zum zweiten Mal als Joker zum Einsatz, zum ersten Mal nahm er eine entscheidende Rolle ein. Und auch wenn sich die Arminia gegen die Fürther mehr versprochen hatte als nur ein Remis, so war Castros Auftritt doch eine gute Nachricht. 

Das Spiel hat nicht mehr hergegeben. 

Gonzalo Castro

Als der 34-Jährige später am DAZN-Mikrofon stand, sagte er: "Letztendlich können wir mit dem Punkt zufrieden sein, weil das Spiel nicht mehr hergegeben hat." Bielefeld hatte zwar deutlich mehr Torschüsse abgegeben (13:6), dennoch war Fürth über weite Strecken der Partie die bessere Mannschaft gewesen. 

In der Schlussphase war es dann aber Castro, der die Spielvereinigung mit seinem Treffer um den ersten Auswärtssieg der Saison brachte. "Entweder geht er übers Stadion oder ins Tor", sagte der Routinier zu seinem präzisen Linksschuss aus der zweiten Reihe, mit dem er seinen Ex-Klub VfB Stuttgart auf einen direkten Abstiegsplatz schickte. 

Am Samstag hatten die Schwaben 0:2 gegen RB Leipzig verloren, tags darauf setzte Castro noch einen drauf - indem er Bielefeld vor der achten Niederlage bewahrte und dem VfB einen weiteren Rückschlag versetzte. 

lei

Bilder zur Partie Arminia Bielefeld - SpVgg Greuther Fürth