Bundesliga

Entwarnung bei Söyüncü - Bulut fällt aus

Freiburg beißt bei Lauterns Koch weiter auf Granit

Entwarnung bei Söyüncü - Bulut fällt aus

Einsatz am Donnerstag fraglich: Caglar Söyüncü.

Einsatz am Donnerstag fraglich: Caglar Söyüncü. imago

Söyüncü musste im Test gegen Feyenoord Rotterdam (1:0) noch vor der Pause ausgewechselt werden und vergrößerte die Personalsorgen seines Trainers. "Wenn noch ein Innenverteidiger ausfallen würde - das wäre Wahnsinn", hatte Christian Streich unmittelbar nach der Partie gesagt, wollte jedoch "den Teufel nicht an die Wand malen und abwarten". Am frühen Montagnachmittag gab es Entwarnung. Der Türke zog sich nur ein Hämatom am Knie zu, seine Bänder wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen, teilte der Klub mit. Sein Einsatz am Donnerstag im Hinspiel der dritten Runde in der Europa-League-Qualifikation gegen NK Domzale (21.05 Uhr, LIVE! bei kicker.de) sei fraglich.

Außenbandriss! Bulut fällt aus

Diese Partie wird Onur Bulut hingegen verpassen und seinem Team auch darüber hinaus fehlen. Die Knöchelverletzung des Mittelfeldspielers aus dem Nachmittagstraining am Freitag im Trainingslager entpuppte sich im MRT-Bild als Außenbandriss im linken Sprunggelenk.

Bei Koch bleibt Lautern standhaft

Nachbesserungsbedarf im Freiburger Abwehrzentrum besteht durch die unabsehbare Rückkehr von Manuel Gulde und Back-up Georg Niedermeier (beide Rückenprobleme) auch unabhängig der Personalie Söyüncü. Doch Wunschkandidat Robin Koch (21, Vertrag bis 2019) vom 1. FC Kaiserslautern ist für den SC weiterhin nicht zu haben - zumindest nicht in diesem Sommer.

"Robin wird in der Saison 2017/18 bei uns spielen. In knapp einer Woche starten wir in Nürnberg. Wir brauchen ihn und arbeiten weiter daran, den Vertrag mit ihm zu verlängern", bekräftigt der kommissarische Sportchef Boris Notzon am Montagmittag nochmals im Gespräch mit dem kicker die Lauterer Position der letzten Wochen. Montagmorgen hatte die Bild berichtet, Freiburg habe sein Angebot auf 3,2 Millionen Euro erhöht. Das trifft nach kicker-Informationen jedoch nicht zu. Freiburg soll zwar bereit sein, seine Offerte aufzubessern, diese ist allerdings weiterhin ein gutes Stück von der Drei-Millionen-Grenze entfernt. Der FCK hat dem Sportclub erneut mitgeteilt, Koch nicht abgeben zu wollen.

In Stein gemeißelt ist diese bislang sehr konsequente Haltung aber - wie immer im Fußball - nur solange, bis nicht doch deutlich mehr Geld im Spiel ist. Sollte Freiburg also tatsächlich bereit sein, eine Basis-Ablöse von über drei Millionen Euro plus etwaige variable Nachschläge zu zahlen, könnte nochmal Bewegung in diese Personalie kommen. Ein solch hoher Preis für ein gerade 21 Jahre alt gewordenes Talent mit der Erfahrung von 24 Zweitliga-Einsätzen würde aber eher nicht der Freiburger Transferpolitik entsprechen.

Carsten Schröter