Nationalelf

Enke lautet die Antwort auf die T-Frage

96-Keeper sticht Adler und Co. vorerst aus

Enke lautet die Antwort auf die T-Frage

Robert Enke

Hat auf dem Weg nach Südafrika die Nase vorn: Trainer setzen auf Keeper Robert Enke. imago

Damit wird Enke, falls er sich nicht verletzt, in den nächsten drei Qualifikationsspielen gegen Aserbaidschan (9. September), in Russland (10. Oktober) und gegen Finnland (14. Oktober) das DFB-Tor hüten. Gegenüber der Bild-Zeitung bestätigte Bundestorwart-Trainer Andreas Köpke: "Robert hat die Nase vorn. Er hat sehr gute Leistungen gezeigt. Wenn alles normal läuft, wird Robert gegen Russland im Tor stehen"

Enke, der wegen einer Handverletzung vor einem Jahr längere Zeit aus dem Blickfeld der Nationalmannschaft verschwunden war, hielt seine Freude über die Vorentscheidung in der "T-Frage" aber noch zurück. "Das hört sich ganz gut an, aber ich will mir natürlich auch nicht zu sicher sein. Für mich ist nur wichtig, dass ich meinen eigenen Weg weitergehe", sagte der 32-Jährige. Enke hat bisher acht Länderspiele bestritten.

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"Nach jetzigen Planungsstand werden für Russland und Finnland wieder Enke, Adler und Neuer nominiert", sagte Köpke. Damit ist der Bremer Tim Wiese der große Verlierer im Torwart-Roulette. "Es ist schwer", kommentierte Werder-Boss Klaus Allofs die Nichtberücksichtigung seines Keepers, "an eine faire Chance für Tim Wiese zu glauben. Viel deutlicher kann man ihm nicht zeigen, was anscheinend das Trainerteam von ihm hält."

"Einsätze in der Nationalmannschaft muss man sich verdienen. Ich habe scheinbar noch nichts geleistet", sagte Wiese, nachdem er beim 2:0-Erfolg in der Europa League beim FK Aktobe neben Angreifer Claudio Pizarro erneut bester Bremer war, voller Ironie.