EM

Internationale Pressestimmen zum Erfolg der Engländer

Internationale Pressestimmen zum EM-Halbfinale

"England im Finale ... die merkwürdigsten Worte, die man schreiben kann"

Jubel-Ekstase bei Harry Maguire (2.v.re.) und Harry Kane (re.).

Jubel-Ekstase bei Harry Maguire (2.v.re.) und Harry Kane (re.). Getty Images

GROSSBRITANNIEN

Mirror: "ENDLICH! Nach 55 Jahren voller Schmerz: Harry und seine Helden schlagen die Dänen, jetzt macht euch unsterblich wie das Team von 1966."

Daily Mail: "Kane you believe it! In einer Nacht mit viel Drama schießt uns Kapitän Kane in ein historisches Finale im Wembley."

Daily Express: "Glücklich und wundervoll. Englands Zeit ist gekommen. Flüstert es leise oder brüllt es heraus. Der Fußball könnte WIRKLICH nach Hause kommen. Nach all dem Elend, das die Pandemie gebracht hat, könnte diese heldenhafte Leistung die ultimative Impfung für die Nation sein."

The Times: "England ist in einem Finale - einem Finale! - und dies sind die merkwürdigsten, seltensten und schönsten Worte, die man schreiben kann. Können 55 Jahre Schmerz wirklich zu Ende gehen? Kann England die respekteinflößenden Italiener mit all ihrer defensiven Widerstandsfähigkeit besiegen?"

The Sun: "Die Three Lions stürmen ins Finale. Vermutlich das beste Gefühl der Welt! Gareth Southgates Helden treffen jetzt auf Italien."

Daily Star: "Ist das der größte Traum jemals? Am besten kaufen Sie zwei Exemplare, denn wir könnten vielleicht nochmal 55 Jahre warten, bis wir wieder im Finale sind."

The Guardian: "England träumt: Jetzt wartet das erste Finale seit 1966."

DÄNEMARK

B.T: "Mit der 1:2-Niederlage nach Verlängerung ist im EM-Halbfinale Endstation für die Truppe von Kasper Hjulmand, die die Herzen ganz Dänemarks - und auch Europas - gewonnen hat. Sie fielen mit Ehre. Denn es war eine heroische Leistung, die die Dänen in einem Spiel ablieferten, das es in sich hatte - unter anderem Traumtore von Damsgaard und Superparaden von Schmeichel - bei dem Matchwinner Harry Kane am Ende aber das Glück und den VAR-Rückenwind hatte."

Ekstra Bladet: "Die Sensation lauerte, doch Dänemark ist bei der Europameisterschaft ausgeschieden. Sie sind mit Ehre und Würde gefallen. Das Spiel wurde durch einen Elfmeter von Joakim Maehle an Raheem Sterling in der ersten Hälfte der Verlängerung entschieden. Aber es war schwer zu erkennen, ob es einen direkten Kontakt zwischen Maehle und Sterling gab."

Jyllands Posten: "Sie gaben alles, aber es gab nichts mehr zu geben. Der dänischen Nationalmannschaft ging die Puste aus, als es nach einem Finalplatz roch. Die Konkurrenz war zu stark."

Berlingske: "Die Fußball-Party ist vorbei. Dänemark zeigt große Klasse, die 1:2-Niederlage nach Verlängerung schmälert nicht die fantastische Leistung."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "England gerät erstmals in dieser EM unter Druck und zeigt Reaktionsfähigkeit. Der Sieg ist dem vernünftigen Pragmatiker Southgate zu verdanken, der in Großbritannien mit größter Würde den schwierigsten Posten nach jenem des britischen Premiers bekleidet."

Corriere dello Sport: "Es kommt zum Finale, mit dem wir alle gerechnet hatten. England ist eine Mannschaft, die nicht stärker als Italien ist, aber einige Schwachpunkte hat, die wir nutzen können. Gegenüber Belgien und Spanien kann sich England besser verteidigen. Außerdem profitiert die Mannschaft von den Heimspielen. Italiener hat jedoch einen Tag mehr, um sich zu erholen".

Tuttosport: "England leidet, schafft aber den Einzug ins Finale. Am Schluss siegt die Mannschaft mit den talentiertesten Spielern, die kompakte dänische Truppe schafft nicht den Finaleinzug."

Corriere della Sera: "England behauptet sich nach einem umstrittenen Elfmeter und punktet mit einer Mannschaft von Qualität, aber mit einigen Schwachstellen, die die Azzurri unbedingt nutzen müssen."

La Stampa: "Kane beflügelt England. Wir hatten von einem epischen Duell geträumt, und es wird zu einem unvergesslichen Finale kommen. England muss gegen Dänemark sein erstes Tor einstecken und geht einige Risiken ein. Dänemark ist eine mutige Mannschaft, die nach der Angst um Eriksen jeden Moment genießt, sich am Schluss jedoch nicht durchsetzen kann."

BELGIEN

Het Laatste Nieuws: "Kane bringt Wembley ins Delirium, England schlägt Dänemark und steht im Finale. Ein Land wird tatsächlich noch verrückter."

Het Nieuwsblad: "Das dänische Märchen ist zu Ende: England dank kleiner Geschenke in der Verlängerung ins EM-Finale. Dänemark konnte lange Zeit mithalten, sah dann aber in der Verlängerung das Licht ausgehen."

NIEDERLANDE

Trouw: "Dänisches Märchen endet in Wembley, England im EM-Finale. Dänemarks Abenteuer bei der Fußball-Europameisterschaft wird oft mit einem Märchen verglichen, das Hans Christian Andersen geschrieben haben könnte."

ALGEMEEN DAGBLAD: "England überwindet die nationale Zwangsvorstellung und erreicht zum ersten Mal seit 1966 ein Finale."

SPANIEN

Marca: "Dieses Mal ist der Fußball wahrhaftig nach Hause zurückgekehrt. Die Jahre der Enttäuschungen und Pleiten gingen in Wembley zu Ende. England brauchte die Verlängerung und einen umstrittenen Elfmeter, um im Finale zu sein."

AS: "Ab ins Finale mit Kane und dem VAR. Der Elfmeter für England war nicht existent. Ein fragwürdiger Elfmeter an Sterling entscheidet das Duell in der Verlängerung."

SPORT: "England schmeißt das heroische Dänemark raus und steht im angestrebten Finale. Ein Riesentor von Damsgaard hält Dänemark lange am Leben, jetzt gehen sie erhobenen Hauptes aus der EM."

El Mundo Deportivo: "Über diesen Elfmeter wird man noch lange sprechen. Ein umstrittener Elfmeterpfiff des Niederländers Danny Makkelie nach einem leichten Kontakt von Maehle und Jensen an Sterling. Elfmeter oder Schwalbe von Sterling? Glück für England, dass Kane im Nachschuss die große Parade von Schmeichel verwerten konnte."

kon/sid