UEFA Euro 2020

Endrunde der eEURO 2020 beginnt am Samstag

16 Mannschaften nehmen teil

Endrunde der eEURO 2020 beginnt am Samstag

16 Mannschaften werden in der Endrunde teilnehmen.

16 Mannschaften werden in der Endrunde teilnehmen. UEFA

16 Mannschaften werden am 23. und 24. Mai um den Titel der eEURO 2020 kämpfen. Teilnehmer aus allen 55 UEFA-Mitgliedsverbänden haben sich bei diesem größten E-Fußball-Wettbewerb aller Zeiten für Nationalteams exklusiv auf eFootball PES 2020 von Konami für PlayStation 4 miteinander gemessen.

"Dieses Turnier bietet E-Fußball-Begeisterten die Möglichkeit, sich den Traum zu erfüllen, das eigene Land auf der ganz großen Bühne zu vertreten. Wir haben in den vergangenen Monaten viele denkwürdige Momente erlebt", freut sich Guy-Laurent Epstein, Marketing-Direktor der UEFA Events SA.

"Die Beliebtheit von E-Fußball ist in den vergangenen Jahren massiv gestiegen und die eEURO 2020 bietet uns die Gelegenheit, mit neuen und alten Fans des Nationalmannschaftsfußballs in Kontakt zu treten." Der Erfolg des Wettbewerbs spricht für sich - bereits über fünf Millionen Menschen haben sich auf den verschiedenen UEFA-Plattformen Videomaterial von den Spielen angesehen."

"Da ist ein Traum in Erfüllung gegangen"

Der Wettbewerb hat sich bei Fans in ganz Europa als sehr beliebt erwiesen. Bei den Playoffs im April verfolgten Zehntausende litauische Anhänger den Auftritt ihrer Mannschaft, die sich zu ihrem Leidwesen letztendlich jedoch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte. Viele Gamer konnten sich dank dem Wettbewerb den Lebenstraum erfüllen, ihr Land auf internationaler Ebene zu repräsentieren.

"Für Spanien anzutreten, ist die größte Ehre, die einem Spieler zuteil werden kann. Es ist ein wunderbares Gefühl, das Nationaltrikot zu tragen und der Nationalmannschaft anzugehören", bekennt Alex Alguacil, der auf Klubebene für das E-Fußball-Team von Bayern München im Einsatz steht. "Als ich vor ein paar Jahren mit den PES-Wettbewerben begonnen habe, hätte ich niemals geglaubt, dass ich eines Tages mein Land in einem so großen Wettbewerb wie der eEURO 2020 vertreten würde. Da ist ein Traum in Erfüllung gegangen."

Nachdem die großen Ligen des realen Fußballs in ganz Europa infolge der COVID-19-Pandemie ausgesetzt wurden, hat die eEURO dazu beigetragen, diese Lücke zu schließen und Fußballfans mit der so heiß ersehnten Live-Action zu versorgen.

"Die eEuro bietet allen PES- und Fußballfans ein bisschen Unterhaltung, wo schon alles andere abgesagt ist", so der Kroate Andrej Sporcic. "Die gesamte kroatische PES-Community hat unsere Spiele verfolgt, sogar diejenigen, die sonst nicht so viel E-Fußball schauen, wollten, dass die Partien hochgeladen werden - die wollten unbedingt unsere Spiele sehen."

Wie läuft die Endrunde ab?

Die 16 Teams verteilen sich auf vier Vierergruppen, aus denen sich jeweils die beiden Bestplatzierten für das Viertelfinale qualifizieren. Ausgewählte Begegnungen werden auf dem YouTube-Kanal der UEFA übertragen; Anstoß ist am Samstag um 13.45 Uhr MEZ und am Sonntag um 10.45 Uhr MEZ. Die Mannschaften jeder Gruppe treten dabei im doppelten K.-o.-System (ohne Finale) gegeneinander an; wer zwei Siege einfährt, gelangt in die (einfache) K.-o.-Phase der besten Acht.

Gruppe A

Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Rumänien, Spanien

Gruppe B

Dänemark, Italien, Serbien, Türkei

Gruppe C

Kroatien, Luxemburg, Montenegro, Niederlande

Gruppe D

Österreich, Frankreich, Griechenland, Israel

Für das Viertelfinale wird den vier Gruppensiegern jeweils ein Zweitplatzierter einer anderen Gruppe zugelost. Alle Begegnungen bis zum Finale werden im Best-of-3-Format ausgetragen, das Endspiel dann als Best-of-5. Die Partien werden im Eins-gegen-eins-Duell entschieden. Das Gesamtpreisgeld beträgt EUR 100 000, wovon EUR 40 000 auf das Siegerteam entfallen.

Was geschah in der Qualifikation?

Im Januar wurden die teilnehmenden Mannschaften per Auslosung auf zehn Qualifikationsgruppen verteilt. Zwischen dem 9. und 30. Mai bestritt jedes Team je zwei Eins-gegen-eins-Duelle (Hin- und Rückspiel) gegen die übrigen Teams der Gruppe.

Die Gruppensieger qualifizierten sich direkt für die Endrunde; die zehn Gruppenzweiten machten in einem Playoff-Turnier die verbleibenden sechs Startplätze untereinander aus.

Richard van Poortvliet