Bundesliga

Emotionen und Übereifer: Gonzalez und Wamangituka droht eine Gelbsperre

Stuttgart: Die beiden Angreifer müssen mit vier Verwarnungen im Gepäck aufpassen

Emotionen und Übereifer: Gonzalez und Wamangituka droht eine Gelbsperre

Stuttgarts Silas Wamangituka (#14) sieht eine Gelbe Karte.

Stuttgarts Silas Wamangituka (#14) sieht eine Gelbe Karte. imago images

"Natürlich habe ich das auf dem Zettel", so Pellegrino Matarazzo bereits in der Vorwoche. Aber der Cheftrainer treffe "diesbezüglich keine Entscheidungen" für das jeweilige Spiel. Wenn einer der beiden oder gar beide Angreifer in der Hitze des Gefechts über die Stränge schlagen und entsprechend bestraft würden, "dann ist es halt so. Wir versuchen immer die schlagkräftigste Truppe auf dem Platz zu schicken. Unabhängig von Gelben Karten".

Gerade Gonzalez, der beim 4:1 in Augsburg mal wieder mit einem Treffer und einem Assist glänzte, wandelt gerne mal am Rande der "gelben Gefahr". Der Argentinier neigt dazu, seinen Emotionen allzu freien Lauf zu lassen. "Nico ist ein sehr emotionaler Junge, der in beide Richtungen explodieren kann", sagt auch Matarazzo. "Er will immer sehr viel, ist sehr ehrgeizig." Und deswegen entsprechend ein Fall für die Strafbank, wenn der Nationalspieler wild gestikulierend oder laut die Ungerechtigkeit der Schiedsrichter-Welt beklagend seinem Frust Luft macht.

Wamangituka eher zu übereifrig und ungestüm

Im Fall Wamangituka spielt dagegen weniger der Faktor überbordender Emotionalität als der Faktor Zufall eine Rolle. Der Jungprofi, der zu den Stillen des Geschäfts gehört und allenfalls unangenehm auffällt, weil er nervtötend zu schweigen versteht, gerät meist dann in Gefahr, wenn er zu übereifrig und ungestüm den Ball erobern oder in Zweikämpfe gehen will. Entsprechend wird die Gefahr einer Verwarnung samt Sperre für beide erst einmal weiter anhalten.

George Moissidis

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