Frauen

EM-Aus für Alexandra Popp

Knöchelverletzung der Wolfsburgerin zu stark

EM-Aus für Alexandra Popp

Nach dem Gewinn der Champions-League und des Triples muss Alexandra Popp die EM nun abschreiben.

Nach dem Gewinn der Champions-League und des Triples muss Alexandra Popp die EM nun abschreiben. imago

Die Blessur der 22-Jährigen lasse laut Angaben des DFB "eine belastbare Vorbereitung" nicht zu. Bereits zuvor waren ihre Teamkolleginnen Verena Faißt (Pfeiffersches Drüsenfieber) und Viola Odebrecht (Meniskusriss) für die EM-Endrunde ausgefallen.

Popp hatte sich beim Bundesliga-Saisonfinale am 12. Mai einen Riss des vorderen Außenbandes im rechten Fuß zugezogen. Im Pokalfinale in Köln am 19. Mai gegen Turbine Potsdam (3:2) pausierte sie, um dann wenige Tage später im Champions-League-Endspiel in London gegen Olympique Lyon (1:0) wenige Tage später eingesetzt zu werden.

Bundestrainerin Silvia Neid bedauerte den Ausfall, allerdings hätte das Nationalteam "auch eine Verantwortung unseren Spielerinnen gegenüber. Alex muss ihre Verletzung richtig auskurieren, um Langzeitfolgen zu vermeiden, schließlich ist sie eine junge Spielerin, die noch lange auf hohem Niveau spielen kann. Das steht bei unserer Entscheidung im Vordergrund."

Neid reagierte mit der Nachnominierung von Isabel Kerschowski (Bayer Leverkusen) und Sara Däbritz (SC Freiburg). Während Kerschowski schon am Sonntag anreist, steigt Däbritz aufgrund von schulischen Prüfungen erst zum zweiten EM-Lehrgang ein, der am 12. Juni in Essen beginnt.