DFB-Pokal
DFB-Pokal Spielbericht
20:28 - 29. Spielminute

Gelbe Karte (Augsburg)
Feulner
Augsburg

21:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Augsburg)
Werner
für Caiuby
Augsburg

21:08 - 52. Spielminute

Gelbe Karte (Augsburg)
Hitz
Augsburg

21:08 - 52. Spielminute

Tor 1:0
Maek
Kopfball
Vorbereitung Leandro
Elversberg

21:13 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Augsburg)
Bobadilla
für Esswein
Augsburg

21:26 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Elversberg)
Kohler
für J. Nagel
Elversberg

21:29 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Augsburg)
Mölders
für Feulner
Augsburg

21:35 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Elversberg)
Washausen
für Cuntz
Elversberg

21:36 - 80. Spielminute

Gelbe Karte (Elversberg)
Obernosterer
Elversberg

21:39 - 83. Spielminute

Tor 1:1
Bobadilla
Rechtsschuss
Vorbereitung Verhaegh
Augsburg

21:44 - 88. Spielminute

Gelbe Karte (Elversberg)
Kohler
Elversberg

21:58 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte (Augsburg)
Klavan
Augsburg

21:49 - 90. + 3 Spielminute

Gelb-Rote Karte (Elversberg)
Obernosterer
Elversberg

22:07 - 101. Spielminute

Tor 1:2
Mölders
Rechtsschuss
Vorbereitung Werner
Augsburg

22:08 - 102. Spielminute

Spielerwechsel (Elversberg)
Pflügler
für Leandro
Elversberg

22:17 - 109. Spielminute

Tor 1:3
Werner
Linksschuss
Vorbereitung Mölders
Augsburg

ELV

FCA

DFB-Pokal

Augsburg entgeht der Blamage - dank dreier Joker

Elversberg führt lange, gerät zu zehnt aber ins Hintertreffen

Augsburg entgeht der Blamage - dank dreier Joker

Artistische Ballannahme: Augsburgs Caiuby verarbeitet die Kugel, Elversbergs Maek schaut zu.

Artistische Ballannahme: Augsburgs Caiuby verarbeitet die Kugel, Elversbergs Maek schaut zu. imago

SVE-Coach Michael Wiesinger nahm nach dem 2:2 zum Regionalliga-Auftakt bei Eintracht Trier zwei Änderungen vor: Anstelle von Kohler und Biankadi (beide Bank) spielten Cuntz und Nagel. Auch Ex-Profi Nicu (Hertha BSC, SC Freiburg, 1860 München) stand in der Anfangself.

Augsburgs Cheftrainer Markus Weinzierl vertraute auf bewährtes Personal aus der vergangenen Saison, kein einziger Neuzugang fand sich im Kader der Fuggerstädter - auch nicht der Ex-Karlsruher Max. Baba verteidigte hinten links, vor ihm erhielt Caiuby etwas überraschend den Vorzug vor Werner (Bank). Auch die Nominierung von Matavz anstelle von Bobadilla kam unerwartet.

Der Angreifer machte schon nach sechs Minuten auf sich aufmerksam, als er von der Strafraumgrenze abzog, das Leder aber über das Gehäuse beförderte. Der Bundesligist hatte weitaus mehr Ballbesitz als Elversberg und rannte permanent an. Doch die SVE verteidigte geschickt im Verbund und setzte immer wieder Nadelstiche.

Caiuby, Esswein und Matavz zu unpräzise

Augsburg agierte zu uninspiriert und schlug viele lange Bälle, die den Underdog vor keine Probleme stellten. Obwohl sich die Gäste schwer taten, kamen sie hin und wieder trotzdem zum Abschluss: Caiubys Kopfball strich knapp am langen Pfosten vorbei (12.). Lange fehlte dem FCA bei seinen Offensivbemühungen der finale Pass und der Zug zum Tor, erst nach rund einer halben Stunde wurde er zwingender und zielstrebiger: Esswein jagte das Leder nach einer Ecke volley über den Kasten (28.) und Matavz bugsierte die Kugel aus kurzer Distanz am Ziel vorbei (33.).

DFB-Pokal, 1. Runde, Freitagsspiele

Auch der Außenseiter deutete seine Qualitäten im Angriffsspiel immer wieder an, kam aber seltener zum Abschluss. Die einzige Ausnahme: Nicus missglückter Distanzschuss nach Ablage von Tunjic (40.). So ging es torlos in die Umkleide.

Maek nickt ein - SVE schnuppert an dem Coup

Nach Wiederbeginn gehörte Elversberg die erste gelungene Offensivaktion - und diese führte auf Anhieb zum Ziel. Baier gab die Kugel leichtfertig gegen Leandro her, dieser flankte an den zweiten Pfosten, wo Maek per Kopf zur Stelle war - 1:0 (52.). Weinzierl reagierte umgehend und brachte Bobadilla für Esswein (57.). Der Nationalspieler Paraguays führte sich prompt mit einem herrlichen Solo ein, legte dann für Matavz ab, der das Tor nur knapp verfehlte (59.).

Mann gegen Mann: Elversbergs Leandro (re.) gegen Augsburgs Altintop.

Mann gegen Mann: Elversbergs Leandro (re.) gegen Augsburgs Altintop. imago

Augsburg rannte unermüdlich an, spielte aber oftmals zu langsam und zu unpräzise. Daher waren klare Tormöglichkeiten lange Zeit selten. Bobadilla, der für Schwung sorgte, zog aus der Distanz ab, schoss den Ball aber drüber (73.). Zehn Minuten später war er dann aber erfolgreich - 1:1 (83.). Kurz darauf hätte Werner per Kopf gar die FCA-Führung erzielen können, nickte das Spielgerät aber um Zentimeter vorbei (85.). Da auch Maek die letzte Chance des Spiels per Kopf liegen ließ und damit den Doppelpack verpasste (90.), ging es in die Verlängerung. Diese musste Elversberg in Unterzahl bestreiten, da Obernosterer nach einem Foul an Werner noch die Ampelkarte sah (90.+3).

In der Verlängerung das gleiche Bild wie in den 90 Minuten zuvor: Der Bundesligist ließ eine Angriffswelle nach der anderen erfolglos auf das Elversberger Tor zurollen. Zunächst nickte Klavan einen Eckball am Gehäuse vorbei (92.), dann durfte die Weinzierl-Elf aber doch noch jubeln: Werner legte den Ball von der linken Seite in den Rücken der Abwehr, Mölders traf per Volleyabnahme ins lange Eck - ein sehenswerter Treffer (101.).

In der zweiten Halbzeit der Verlängerung bot sich Washausen nach wenigen Sekunden die große Chance zum Ausgleich, doch der Joker scheiterte am glänzend reagierenden Hitz (106.). Kurz darauf räumte Werner nach feinem Doppelpass mit Mölders die letzten Zweifel aus (109.) . Somit waren alle drei Einwechselspieler erfolgreich und der FCA entging noch einmal dem frühen Aus.

Tore und Karten

1:0 Maek (52', Kopfball, Leandro)

1:1 Bobadilla (83', Rechtsschuss, Verhaegh)

1:2 Mölders (101', Rechtsschuss, Werner)

1:3 Werner (109', Linksschuss, Mölders)

SV Elversberg
Elversberg

M. Jensen - Gross, Maek , Feisthammel, T. Birk - Leandro , Cuntz , J. Nagel , Obernosterer , Nicu - Tunjic

FC Augsburg
Augsburg

Hitz - Verhaegh, J.-H. Hong, Klavan , Baba - Baier, Esswein , Feulner , Halil Altintop, Caiuby - Matavz

Schiedsrichter-Team
Sören Storks

Sören Storks Velen

Spielinfo

Stadion

Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde

Zuschauer

5.434

Trotzdem hat die Partie gezeigt: Weinzierl und Co. haben bis zum Bundesligaauftakt am Samstag (15.30 Uhr) gegen Hertha BSC noch einiges an Arbeit vor sich. Elversberg indes kann aus dem engagierten Auftritt Mut schöpfen für die kommenden Regionalliga-Aufgaben. Die nächste steht Wiesingers Elf am Samstag (14 Uhr) bei Astoria Walldorf bevor.