Bundesliga

Borussia Mönchengladbach: Elvedi mit Hoffnung fürs Mainz-Spiel

Gladbach: Jantschke fehlt voraussichtlich eher drei Wochen

Elvedi mit Hoffnung fürs Mainz-Spiel

Härtetest am Mittwoch: Nico Elvedi.

Härtetest am Mittwoch: Nico Elvedi. imago images

Knapp 80 Minuten ließ sich Elvedi am Dienstag auf dem Trainingsplatz blicken. Der Schweizer absolvierte die Einheit aber noch abseits der Mannschaft und zog wie schon am Montag ein individuelles Programm durch. Ballarbeit, Passübungen, Sprinten - das ging bereits wieder, nachdem Elvedi beim Rückrundenauftakt auf Schalke (0:2) wegen Nackenproblemen ausgefallen war. Am Mittwoch, wenn die Borussen unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren, soll die Belastung gesteigert werden, eine Art Härtetest für den 23-Jährigen. "Morgen wird er probieren, ob es geht", sagte Trainer Marco Rose nach dem Training. Elvedi selbst ist jedenfalls zuversichtlich, wie er bereits äußerte: "Ich fühle mich deutlich besser. Geht es weiter aufwärts, habe ich für Samstag ein gutes Gefühl."

Erste Entwarnung also - und das gilt auch für Matthias Ginter, Elvedis Partner in der Innenverteidigung. Der Nationalspieler fehlte nämlich am Dienstag überraschend im Training. Hat es jetzt auch den Abwehrchef mit einer Verletzung erwischt? Nein, erklärte Rose: "Matze Ginter ist aus privaten Gründen nicht mit dabei."

Kleiner Muskelfaserriss bei Jantschke

Verläuft alles nach Plan kann der Coach gegen Mainz wenigstens wieder auf seine eingespielte Innenverteidigung bauen. Immer noch verzeichnet die Defensivabteilung ja einige Ausfälle. Rechtsverteidiger Stefan Lainer muss gegen Mainz ersetzt werden, der Österreicher fehlt wegen einer Gelbsperre. Linksverteidiger Ramy Bensebaini und Innenverteidiger Tony Jantschke, der Elvedi auf Schalke vertreten hatte, fallen mit Muskelverletzungen aus. Am Dienstag gab Rose dann auch genauere Diagnosen bekannt. "Bei Tony handelt es sich um einen kleinen Muskelfaserriss. Bei ihm muss man mit einer Pause von mindestens zwei, eher drei Wochen rechnen", erklärte Rose. Bei Bensebaini sei der Muskelfaserriss "zumindest größer als bei Tony", so Rose. Bedeutet: Auch der Algerier fehlt, wie bereits angekündigt, mehrere Wochen.

Wesentlich schneller geht es dagegen bei Raffael, der am Dienstag ebenfalls nicht am Training teilnahm. "Raffa ist krank", sagte Rose. "Wir gehen davon aus, dass er das aber schnell wieder hinbekommt."

Jan Lustig

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