Bundesliga

Borussia Mönchengladbach: Elvedi kommt dem Derby immer näher

Gladbachs Innenverteidiger macht Hoffnung

Elvedi kommt sogar dem Derby immer näher

Leistungsträger in der Gladbacher Defensive: Yann Sommer und Nico Elvedi (re.).

Leistungsträger in der Gladbacher Defensive: Yann Sommer und Nico Elvedi (re.). Getty Images

In der rund 80-minütigen Einheit am Dienstag konnte Elvedi große Teile des Übungsprogramms mit den Kollegen absolvieren. Auch bei den Spielformen war der Schweizer zunächst mit dabei, das abschließende Spiel auf verkleinertem Feld aber fand ohne ihn statt. "Nico haben wir am Schluss vorsichtshalber noch rausgenommen", sagte Trainer Adi Hütter nach der Einheit.

Es geht also voran bei Elvedi, dessen Fortschritte auf dem Platz beim Borussen-Anhang die Hoffnung nähren, dass der Innenverteidiger in Köln zumindest wieder im Kader stehen kann. Viel hat der Nationalspieler nicht verpasst. Beim Auswärtsspiel in Mainz (1:1) am 5. November zog sich Elvedi eine Bänderverletzung an der Gelenkkapsel/Fußwurzel zu, ließ sich aber schon in der vergangenen Woche für die ersten individuellen Einheiten auf dem Rasen blicken.

Gibt es auch bei anhaltend hoher Belastung in den nächsten Tagen keine Probleme, erscheint ein Comeback in Köln durchaus möglich. Am morgigen Mittwoch wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit zweimal trainiert, am Donnerstag und Freitag (ebenfalls nicht öffentlich) jeweils einmal.

Kramer steigt "langsam" wieder ein

Die verletzten Breel Embolo und Jordan Beyer konnten am Dienstag weiterhin nicht mit den Kollegen trainieren, dafür aber zumindest teilweise Christoph Kramer und Tony Jantschke. Kramer, der zuletzt wegen einer Muskelverletzung ausfiel, "wird nun langsam wieder einsteigen können", berichtete Hütter. Jantschke darf nach Frakturen im Gesicht und anschließender Operation noch keine Zweikämpfe bestreiten. "Bei ihm", so der Coach, "wird es noch ein wenig dauern, bis er wieder voll einsteigen kann."

Auf Hütter wartet am Samstag das erste Derby zwischen Gladbach und Köln - und der Trainer verspürt "bereits Vorfreude", wie er sagt. "Das Spiel hat einen hohen Stellenwert. Und natürlich werden wir versuchen, da weiterzumachen, wo wir zuletzt aufgehört haben. Es wird aber ein ganz anderes Spiel in Köln als zuletzt gegen Fürth, auch mit ganz anderen Emotionen", weiß Hütter. Köln, so seine Einschätzung, "spielt sehr aggressiv Fußball, da müssen wir einen klaren, kühlen Kopf bewahren."

Jan Lustig

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