Football

Eintracht Frankfurt verkündet Kooperation mit den Panthers

Kooperation mit NFL-Team

Eintracht Frankfurt arbeitet mit den Carolina Panthers zusammen

Hier steigen ab dem Jahr 2023 auch offizielle Saisonspiele der NFL: Deutsche Bank Park zu Frankfurt.

Hier steigen ab dem Jahr 2023 auch offizielle Saisonspiele der NFL: Deutsche Bank Park zu Frankfurt. IMAGO/Sports Press Photo

Vor etwas mehr als zwei Wochen hat das erste offizielle NFL-Spiel auf deutschem Boden mächtig Schlagzeilen produziert. Klar ist: Im nächsten Jahr geht es nach dem Auftritt im südlichen München im hessischen Frankfurt weiter, denn dann wird dort im Deutsche Bank Park ein Regular-Season-Match ausgetragen. Das ist von der National Football League bereits Anfang des Jahres bekanntgemacht worden, genauso wie weiterführende Deals wie das Recht für einige Teams, in Deutschland auf Werbungs- und Image-Tour zu gehen.

Vier NFL-Teams haben sich damals die exklusiven NFL-Vermarktungsrechte für den deutschen Markt gesichert: die New England Patriots, die Kansas City Chiefs um Aushängeschild Patrick Mahomes, die eben erst in München erfolgreichen Tampa Bay Buccaneers um den siebenmaligen Super-Bowl-Champion Tom Brady und auch die Carolina Panthers.

Letztere haben nun zusammen mit der Eintracht, dem amtierenden Europa-League-Sieger und aktuell Tabellenvierten der Bundesliga, einen gemeinsamen Vertrag ausgehandelt. Genauer: Die SGE kooperiert zukünftig mit dem NFL-Team aus der US-Stadt Charlotte. Beide Klubs haben sich auf eine nicht-exklusive Partnerschaft, die einen Fachaustausch auf verschiedenen Ebenen beinhaltet und sich in den kommenden Monaten stetig weiterentwickeln soll, verständigt.

"Der Fußball in den USA erlebt derzeit einen großen Aufschwung"

Während die Panthers dabei vor allem bei den mindestens zwei NFL-Spielen in den kommenden zwei Jahren in Frankfurt profitieren will, erhofft sich die Eintracht mehr Zugang zum amerikanischen (Fußball-)Markt. Genau geplant sind hier etwa gemeinsame "Watch Partys" in Übersee ausgewählter Frankfurter Spiele.

In den vergangenen Monaten sind Vertreter beider Klubs bereits in den jeweiligen Standorten zu Gast gewesen. Darüber hinaus hat im Rahmen des NFL-Spiels der Carolina Panthers im September bei den New York Giants (16:19) eine Veranstaltung im Deutsche Bank Park mit über 500 Football-Fans stattgefunden. Und im Rahmen der Regular-Season-Partie zwischen den Carolina Panthers und den Denver Broncos am vergangenen Sonntag (23:10) stellten Kristi Coleman, Präsident der Carolina Panthers, und Patrik Meyer, Geschäftsführer der Eintracht Frankfurt Stadiongesellschaft, die Kooperation vor 60.000 Fans im Stadion vor.

Deutschland spielt für uns eine zentrale Rolle und ist abseits der USA der wichtigste Zielmarkt.

Kristi Coleman, Präsident der Charlotte Panthers

Coleman erklärt den gemeinsamen Deal dabei wie folgt: "Deutschland spielt für uns eine zentrale Rolle und ist abseits der USA der wichtigste Zielmarkt. Diese Partnerschaft mit Eintracht Frankfurt ist sehr wertvoll, denn wir können uns gegenseitig unterstützen und voneinander lernen. Die Eintracht als einer der größten Klubs in Europa ist ein toller Partner und wir spüren, dass beide Seiten sehr offen und interessiert sind." Meyer ergänzt: "Der Austausch mit den Panthers wird uns auch in der Abwicklung der NFL-Spiele in Frankfurt sehr helfen. Die Offenheit des Klubs und das Teilen von Erfahrungen sind für beide Seiten gewinnbringend. Wir können dabei unsere Erfahrungen beim Ausrichten von Fußballspielen und Konzerten einbringen."

Zu guter Letzt hat sich auch noch Axel Hellmann, Vorstandssprecher der Eintracht Frankfurt Fußball AG, zu Wort gemeldet: "Der Fußball in den USA erlebt derzeit einen großen Aufschwung. Es ist wichtig, dass wir auch in Bezug auf die Kooperation mit den Carolina Panthers als NFL-Lizenzinhaber für Deutschland immer unseren holistischen Ansatz verfolgen. In diesem Fall gibt es starke Synergien zu unserer Stadionbetriebsgesellschaft, die der NFL in Deutschland der bestmögliche Gastgeber sein möchte, und zudem neue Zugänge für uns im US-Markt, der nicht zuletzt wegen der Fußballweltmeisterschaft 2026 weiter an Bedeutung im Fußball gewinnen wird."

mag

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