Int. Fußball

"Einer der Besten der Welt": Guardiola schwärmt von Pochettino

Topspiel an der White Hart Lane - Wengers Jubiläum

"Einer der Besten der Welt": Guardiola schwärmt von Pochettino

Hat derzeit allen Grund zum Lachen: Jürgen Klopp ist mit Liverpool gut gestartet.

Hat derzeit allen Grund zum Lachen: Jürgen Klopp ist mit Liverpool gut gestartet. imago

Beim FC Liverpool läuft es derzeit rund - auch der momentan ins zweite Glied beförderte Sakho konnte die gute Stimmung bei den Reds nicht trüben . 13 Punkte aus sechs Spielen, Rang sechs: Der Saisonstart ist den Schützlingen von Jürgen Klopp geglückt. Kein Anlass, in Jubelstürme auszubrechen, findet der. "Es ist viel zu früh in der Saison, um mit irgendetwas zufrieden zu sein", meinte Klopp: "Zu diesem Zeitpunkt geht es darum, eine Basis für den Rest der Saison zu schaffen. Letztes Jahr war der Start nicht so gut. Wir konnten danach nie nah genug an die interessanten Tabellenplätze rankommen."

Das soll dieses Jahr anders werden - erst recht, da es wegen der verpassten Europacupteilnahme für Klopp "absolut keine Ausreden" mehr gibt: "Wir haben Zeit zur Erholung, zum Trainieren, zur Vorbereitung und zum Analysieren", meint der Reds-Coach, der jedoch aus den Erfahrungen seiner ersten Saison am Mersey gelernt hat, wie viel Durchhaltevermögen ein erfolgreiches Premier-League-Jahr erfordert: "Weihnachten wird kommen, das Wetter wird schlechter werden. Wir müssen fit bleiben und Glück mit Verletzungen haben." Sprich: Der gute Start ist noch lange kein Grund, um vor dem Gastspiel bei Swansea City (Samstag, 13.30 Uhr, LIVE!-Ticker bei kicker.de) aus dem Häuschen zu geraten. "Sie spielen viel besser als vier Punkte aussehen", sagte Klopp über die Waliser, bei denen die Luft für Coach Francesco Guidolin dünner wird.

Premier League - 7. Spieltag
Premier League - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Manchester City Manchester City
18
2
Tottenham Hotspur Tottenham Hotspur
17
3
FC Arsenal FC Arsenal
16
Trainersteckbrief Guardiola
Guardiola

Guardiola Josep

Trainersteckbrief Pochettino
Pochettino

Pochettino Mauricio

Conte hat keinen Zauberstab - Wann kommt Mkhitaryan zurück?

Wie stark der FC Liverpool momentan ist, musste der FC Chelsea beim 1:2 unlängst bereits erfahren. Nach nur einem Punkt aus drei Ligaspielen ist an der Stamford Bridge erst einmal Ernüchterung eingekehrt. Dem neuen Coach Antonio Conte war jedoch klar, dass es nicht von heute auf morgen gehen würde mit dem Neubeginn: "Wir sind letzte Saison Zehnter geworden. Und wenn man Zehnter wird, bedeutet das, dass man Probleme hat. Jetzt versuchen wir, sie zu lösen. Aber wir haben keinen Zauberstab." Für den Italiener wahrscheinlich unerträglich nach jahrelanger Zusammenarbeit mit dem Juve-Bollwerk: Das größte Sorgenkind ist die wackelige Abwehr. Am Samstag (16 Uhr) geht es zu Aufsteiger Hull City. Kapitän John Terry fehlt dann erneut wegen einer Knöchelblessur.

Den Sonntag eröffnet Manchester United ab 13 Uhr mit dem Heimspiel gegen das desaströs gestartete Stoke City (noch sieglos). Auf eine Woche mit drei Pflichtspielpleiten folgte bei den Red Devils eine mit drei Pflichtspielsiegen - José Mourinho verkniff sich weitere Hinweise auf die "Einsteins" des Fußballgeschäfts . Eine schwierige Entscheidung hat der Portugiese in Sachen Henrikh Mkhitaryan zu treffen. Der Armenier, der bei der 1:2-Derbypleite gegen ManCity erstmals begann, nach ganz schwacher erster Hälfte ausgewechselt wurde und seitdem verletzt fehlte, hat sich wieder zurückgemeldet. Jetzt gilt es, den richtigen Zeitpunkt für das Comeback zu finden. Denn wenn der Ex-Dortmunder noch einen Auftritt abliefert wie im Derby, dürfte er erst einmal komplett außen vor sein. Nach dem Stoke-Spiel ist erst einmal Länderspielpause, danach stehen die - wenn es nach Mourinho geht, unglücklich angesetzten - Gastspiele bei Liverpool und Chelsea an. Vielleicht nicht die besten Partien für eine gemächliche Wiedereinführung.

Guardiola gerät ins Schwärmen: "Ich genieße es, Tottenham spielen zu sehen"

Pep Guardiola und Mauricio Pochettino

Es war einmal in Barcelona: Pep Guardiola (l.) und Mauricio Pochettino. imago

Das Topspiel des 7. Spieltags steigt ab 15.15 Uhr (LIVE!-Ticker auf kicker.de) an der White Hart Lane: Tottenham hat Manchester City zu Gast, das unter Pep Guardiola die ersten sechs Spiele gewonnen hat. Vor dem Gastspiel in London schwärmt der Katalane aber nicht von seinem Team, das in der Champions League erstmals Punkte ließ (3:3 bei Celtic), sondern von seinem Trainerkollegen Mauricio Pochettino. "Wir haben als Spieler gegeneinander gespielt, dann als Trainer (Pochettino trainierte Espanyol zu Guardiolas Zeit bei Barca, Anm.d.Red.) und ich denke, er ist nicht nur einer der besten Trainer in England, sondern einer der besten der Welt", geriet Guardiola regelrecht ins Schwärmen und erteilte dem Spurs-Coach den Ritterschlag: "Ich genieße es, Tottenham spielen zu sehen. Das kann jeder, der Fußball mag. Es gibt viele Teams, die warten, was du machst, und reagieren dann. Die Spurs warten nicht ab, was du tust. Sie wollen ihr eigenes Spiel aufziehen, deshalb mag ich sie."

20 Jahre Arsenal: Jubilar Wenger schließt England-Job nicht aus

20 Jahre Arsenal - die Gunners sind inzwischen untrennbar mit dem Namen Arsène Wenger verbunden. Und in der Jubiläumssaison des Franzosen spielen sie derzeit tollen Fußball - allen voran der wiedererstarkte Walcott. Nur: Einen starken Saisonstart hat man von den Gunners in den letzten Jahren schon allzu oft erlebt, und der Wintereinbruch folgte bestimmt. Auch 2016/17? Am Ende der Saison läuft Wengers Vertrag jedenfalls aus. Und dann? Wäre der Posten des englischen Nationaltrainers etwas für ihn? "Wenn ich eines Tages frei bin - warum nicht", sagte der 66-Jährige: "Aber momentan liegt der Fokus auf meinem Job." Der führt ihn zum Abschluss des Spieltags am Sonntagnachmittag (17.30 Uhr, LIVE!-Ticker auf kicker.de) zu Aufsteiger Burnley.

ski

Zum Wenger-Jubiläum: Die dienstältesten Trainer Europas