3. Liga

Hallescher FC holt André Meyer als Cheftrainer

Nachfolger von Schnorrenberg gefunden

"Eine neue Zeitrechnung": Halle holt Meyer als Cheftrainer

Soll den Abwärtstrend des Halleschen FC stoppen: André Meyer.

Soll den Abwärtstrend des Halleschen FC stoppen: André Meyer. imago images/Matthias Koch

Wie der Drittligist am Montagabend mitteilte, hat Meyer einen Vertrag bis Juni 2023 unterschrieben und tritt damit die Nachfolge von Florian Schnorrenberg an, der kurz vor Weihnachten nach nur einem Punkt aus sechs Ligaspielen entlassen worden war.

Meyer stand bis zuletzt beim Regionalligisten Berliner AK unter Vertrag, der auf Bitte des Coaches hin nun aufgelöst wurde. Der 37-Jährige ist gebürtiger Hallenser und kehrt nun an die Saale zurück. "Für mich ist es eine emotionale Geschichte, als Trainer in meine Heimatstadt zurückzukehren", wird Meyer in der Vereinsmitteilung des HFC zitiert. "Jetzt gilt es, die kurze Vorbereitungszeit zu nutzen, um Potenziale auf und neben dem Platz auszuschöpfen."

Minge spricht von "neuer Zeitrechnung"

Vor seinem Engagement beim BAK arbeitete Meyer als Jugendtrainer für den 1. FC Köln, Hertha BSC, den FC Augsburg und Union Berlin. Anschließend coachte er für eine Saison den Regionalligisten Union Fürstenwalde, ehe er Co-Trainer seines Bruders Daniel Meyer bei Erzgebirge Aue wurde. In den vergangenen eineinhalb Jahren coachte Meyer dann wieder in der Regionalliga, der von ihm trainierte BAK liegt aktuell auf Tabellenplatz drei der Regionalliga Nordost.

"Wir haben einen Trainer verpflichtet, der alle Voraussetzungen für erfolgreiche Arbeit mitbringt und sich Schritt für Schritt weiterentwickelt hat", erklärt Halles Sportdirektor Ralf Minge die Verpflichtung. "Die Zusage beim HFC ist für ihn die logische Konsequenz, im Profifußball Fuß zu fassen und gemeinsam mit unserer Mannschaft eine neue Zeitrechnung zu beginnen."

mib

Die Trainer in der 3. Liga