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Valorant Champions Tour: LOUD gewinnt Finale gegen OpTic

Brasilianer und OpTic im wiederkehrenden Duell

Eine Millionen Dollar im Pott: LOUD gewinnt Valorant Champions Tour

Am Ende durfte LOUD den begehrten Pokal der Valorant Champions Tour entgegennehmen.

Am Ende durfte LOUD den begehrten Pokal der Valorant Champions Tour entgegennehmen. LOUD

Bereits in der Gruppenphase waren die späteren Finalisten aufeinandergetroffen - mit besserem Ende für OpTic, das sich im Best-of-three mit 2:1 hatte durchsetzen können. Da LOUD sich gegen die ZETA DIVISION und BOOM Esports aber keine Blöße gab, zogen auch die Brasilianer in die K.o.-Phase ein.

Drei direkte Duelle im Turnierverlauf

In dieser spielten sie dann ganz groß auf: Auf dem Weg ins Finale der Upper Bracket schaltete der spätere Champion zunächst Leviatán und DRX souverän mit 2:0 aus, ehe es zum erneuten Duell mit OpTic kam. Die Kombination aus den USA und Kanada hatte zuvor jeweils 2:1 über Team Liquid und XSET triumphiert. 

2:1 hieß es dann auch im Upper-Bracket-Finale. Sieger war im Gegensatz zur Gruppenphase diesmal aber LOUD, das sich somit den Einzug ins Grand Final sichern konnte. OpTic verdaute den Rückschlag jedoch und setzte sich im Best-of-five des Lower-Bracket-Finals in einem packenden Duell gegen DRX durch. Eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben, gelang den Nordamerikanern auch dank einer starken Performance des MVPs Jacob 'yay' Whiteaker auf der Map Haven der entscheidende 13:10-Sieg zum 3:2-Endstand.

LOUD triumphiert und will nachlegen

So kam es zum dritten Aufeinandertreffen zwischen OpTic und LOUD. Im Endspiel gelang den Brasilianern auf Ascent ein knapper 15:13-Auftaktsieg, ehe OpTic auf Bind umgehend mit 13:6 zurückschlug. In Game drei folgte dann der Nackenschlag für den Vize: 16:14 bedeutete auf Breeze die zweite hauchdünne Niederlage, von der sich OpTic nicht mehr erholen sollte. Im vierten und letzten Match ließ LOUD nichts anbrennen und brachte mit 13:5 den 3:1-Endstand und damit den Titel nach Hause.

Ein besonderer Moment für das Team aus Brasilien, das via Twitter bei aller Freude aber auch direkt ankündigte, nachlegen zu wollen: "Ihr könnt euch sicher sein, dass unsere Geschichte gerade erst begonnen hat."

Matti Jansen