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Eindrücke aus UFL und GOALS: Zwischen Fortschritt, Ironie und Stimmung

FIFA-Konkurrenz präsentiert Bewegtbild

Eindrücke aus UFL und GOALS: Zwischen Fortschritt, Ironie und Stimmung

UFL will noch 2022 zum Konkurrenten für FIFA & Co. werden.

UFL will noch 2022 zum Konkurrenten für FIFA & Co. werden. Strikerz Inc.

Cristiano Ronaldo, Kevin De Bruyne, Romelu Lukaku - die Liste an großen Namen, die eine Partnerschaft mit UFL und Strikerz Inc. eingegangen sind, ist lang. Die kommende Fußball-Simulation, die noch 2022 zum Release antreten will, möchte aber nicht nur mit Prominenz protzen, sondern vor allem inhaltlich überzeugen.

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Wie es um diesen Inhalt steht, zeigten die Entwickler am Mittwoch in einem Gameplay-Showcase. Es soll sich dabei um den Auftakt zu einer Serie von Video-Updates handeln, die zumeist wohl auf dem Discord-Channel veröffentlicht werden. Zwar ist das Gameplay-Material noch roh, ermöglicht aber einen ersten Eindruck.

In den ersten 50 Sekunden bekommen die Fans die Fortschritte und positiven Aspekte der Entwicklung zu Gesicht. In der zweiten Hälfte des Videos nimmt Strikerz Inc. die noch vorhandenen viele Bugs und Glitches ironisch auf die Schippe.

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Offensiver Umgang mit Problemzonen

Passspiel, Abschlüsse, Bewegungsabläufe, Paraden, Tacklings - das generelle Verhalten der Spieler wirkt im ersten Part bereits recht rund. Sehr konstruiert mutet die Ballbehandlung dagegen noch bei schnellen Kombinationen an, das Spielgerät scheint teilweise zu kleben. Ein Problem, das aber auch die FIFA-Reihe aufweist.

Der zweite Part ist gespickt mit absurdem Fehlverhalten der Keeper, kurios positionierten Feldspielern, Physikfehlern der Netze oder generellen Verbindungsabbrüchen. Strikerz Inc. verbirgt diese Problemzonen nicht, der Entwickler geht humoristisch in die Offensive - schließlich sei "noch ein langer Weg zu gehen".

GOALS: Geografie trifft auf Futuristik

Deutlich weniger aussagekräftig hinsichtlich der Qualität kommt der Cinematic-Trailer zu GOALS daher. Von Gameplay ist noch nichts zu sehen, es wird auf Stimmung gesetzt. Die Macher inszenieren auf etwa 80 Sekunden verschiedene Umgebungen, in denen Fußball gespielt werden kann - und vielleicht auch soll.

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Karge Steppen, tropische Wälder, Eis- und Schneelandschaften, urbane Großstädte - der geografische Facettenreichtum des Fußballs steht im Vordergrund. Anschließend ist der Trailer stilistisch in der typischen Schwarz-Orange-Optik gehalten, virtuelle Charaktere absolvieren Übungen in futuristischem Setting.

Echte Rückschlüsse lassen sich kaum ziehen, allerdings hatten die Entwickler jüngst auch verkündet, dass bis zum vollwertigen Release noch "ein paar Jahre" vergehen werden. GOALS will mit Web3 und sekundärem die Zukunft des eFootball darstellen - diese Ambition ist in jeder Sekunde des Trailers auch spürbar.

Niklas Aßfalg

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