Bundesliga

Ein Hauch von Europapokal für den VfB Stuttgart

Didavi freut sich auf das Testspiel gegen Olympique Marseille

Ein Hauch von Europapokal für den VfB

Mischt wieder voll mit: Daniel Didavi.

Mischt wieder voll mit: Daniel Didavi. imago images

Der Fokus der ersten Trainingswoche lag laut Pellegrino Matarazzo "in der Offensive". Eine Vielzahl von Offensivauslösern wurde einstudiert, wie der VfB-Trainer es nennt. "Zum Beispiel das Aufdrehen vor der letzten Linie, Querdribblings oder doppelte Spielverlagerung. Das sind nur drei von acht oder neun, auf die ich insgesamt nicht im Detail eingehen möchte." Zum Abschluss gab's einen zufriedenstellenden 6:1-Sieg über den SV Sandhausen.

In der aktuellen Woche geht es diesmal verstärkt um die Defensive. "Wie wir gegen den Ball spielen wollen", erklärt Didavi auf der Homepage der Stuttgarter, die sich am Freitag auf einen Hauch von Europapokal freuen. Um 17 Uhr (live auf Sport1) trifft der Aufsteiger auf Einladung im Stade Parsemain, dem Heimstadion des FC Istres, der in der höchsten Amateurklasse Frankreichs spielt, auf Marseille. Für Olympique ist es der letzte große Test, bevor es in der Ligue 1 eine Woche später gegen St. Etienne in die neue Spielzeit geht. Coronabedingt findet die Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

"Es ist immer cool, gegen internationale Topteams zu spielen"

"Das ist der perfekte Test für uns. Marseille ist schon weiter als wir", sagt Didavi, für den die Partie eine besondere wird, weil sie ein internationales Duell ist. "Es ist immer cool, gegen internationale Topteams zu spielen." Man wolle sich so gut wie möglich präsentieren, dürfe aber auch die Erwartungen nicht zu hoch hängen. Viel interessanter und wichtiger sei es "für jeden zu sehen, wo man im Vergleich zu Mannschaften aus anderen Nationen steht, wie deren Spielart und deren Qualität ist".

Gegen Sandhausen konnte man überzeugen. Unabhängig von der Höhe des Ergebnisses. Auch mit seiner eigenen Leistung war der Mittelfeldmann zufrieden, der zum 6:1 einen Kopfballtreffer beisteuern konnte. "Ich werde aufgrund meiner Körpergröße ein bisschen unterschätzt", sagt der 1,80 m große VfB-Profi. "Das Kopfballspiel ist zwar nicht meine große Stärke, aber ich habe schon auch ein paar Kopfballtore in meiner Karriere erzielt. Wenn mir der Ball perfekt auf den Kopf fliegt, schaffe ich es schon, ihn reinzumachen."

George Moissidis

Die Bundesliga-Trikots für die Saison 2020/21