Tennis

"Ein, zwei schlechte Spiele ändern nichts": Djokovic zweifelt nicht an Nadal

ATP in Barcelona und Belgrad

"Ein, zwei schlechte Spiele ändern nichts": Djokovic zweifelt nicht an Nadal

Am Donnerstag nicht wirklich überzeugend: Rafael Nadal.

Am Donnerstag nicht wirklich überzeugend: Rafael Nadal. imago images

Nadal startet in Barcelona und ist dort natürlich turmhoher Favorit. Doch der Iberer tat sich bei seinem Auftaktmatch gegen den Qualifikanten Ilya Ivashka sehr schwer. Nach seinem Viertelfinal-Aus in Monte Carlo verlor der 34-Jährige gegen den 27-jährigen Belarussen, der in der Weltrangliste gerade mal auf Platz 111 geführt wird, Satz eins mit 3:6, zog den Kopf dann aber doch noch aus der Schlinge und kam dank eines Dreisatzsieges (3:6, 6:2, 6:4) eine Runde weiter.

Auffällig ist, dass Nadal derzeit nicht so dominant ist, wie man es auf dem roten Belag von ihm gewohnt ist - das war auch schon in Monte Carlo bemerkbar. Kriegt das Image des unschlagbaren Sandplatzkönigs etwa Kratzer ab? Keineswegs, denkt jedenfalls dessen Dauerrivale Novak Djokovic.

Vielleicht haben manche Leute gedacht, dass Rafa und ich bis an unser Lebensende jede Woche außergewöhnliche Leistungen bringen können.

Novak Djokovic

"Das ist nicht überraschend, manchmal hat man einfach mal einen schlechten Tag", sagte der Serbe, der in Belgrad sein Auftaktmatch gegen Soon Woo Kwon (Südkorea) leicht und locker mit 6:1, 6:3 gewann, und ergänzte auch mit Blick auf sein eigenes schlechtes Abschneiden in Monte Carlo, wo er bereits im Achtelfinale die Segel strich: "Vielleicht haben manche Leute gedacht, dass Rafa und ich bis an unser Lebensende jede Woche außergewöhnliche Leistungen bringen können - aber das ist nicht möglich."

Die Nummer 1 der Welt wies zudem darauf hin, dass Nadal, er und auch Roger Federer sich "an die neue Generation von Tennisspielern anpassen müssen", um auch weiterhin oben zu stehen. Mit Blick auf Nadal und Sand hat der "Djoker" gar keine Bedenken: "Ein, zwei schlechte Spiele ändern da gar nichts."

Verbale Entgleisung: Fognini disqualifiziert

Ein anderer Routinier bekleckerte sich derweil ganz und gar nicht mit Ruhm, vielmehr war genau das Gegenteil der Fall. Mit Fabio Fognini gingen in Barcelona nämlich die Gäule durch. Im Match gegen den spanischen Qualifikanten Bernabe Zapata Miralles (Weltrangliste Nr. 147) beleidigte der Italiener beim Stand von 0:6, 4:4 aus seiner Sicth den Linienrichter und wurde dafür vom Turnier disqualifiziert - das war dem 33-Jährigen zuvor in seiner Karriere noch nicht passieren.

drm

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