Frauen

Eintracht Frankfurt bindet Laura Freigang bis 2025

Vor dem "Doppelpack" gegen den FC Bayern

"Ein Signal": Frankfurt bindet Freigang bis 2025

Auch über 2023 hinaus Adler-Trägerin: Laura Freigang.

Auch über 2023 hinaus Adler-Trägerin: Laura Freigang. imago images/foto2press

Makellos thront der FC Bayern nach fünf Spieltagen an der Spitze der Frauen-Bundesliga. Kann Frankfurt dem Meister am Sonntag ein Bein stellen? Eintracht-Mittelfeldspielerin Laura Feiersinger sieht durchaus Chancen. "Der FCB ist zurzeit die wahrscheinlich beste Mannschaft in Deutschland", so die 28-Jährige. "Die vielen Nationalspielerinnen, die sie haben, sprechen für die Qualität der Mannschaft", so Feiersinger, die selbst fünf Jahre für den FCB am Ball war. Gänzlich chancenlos sieht sie die Hessinnen aber nicht. "Jede Mannschaft ist zu irgendeinem Zeitpunkt schlagbar und auch junge Mannschaften können gegen erfahrene Teams Tolles leisten. Wenn es am Sonntag schon so weit ist, würden wir uns natürlich sehr freuen."

Eine, die dafür sorgen könnte, ist Laura Freigang. Vergangene Saison mit 17 Treffern hinter Hoffenheims Nicole Billa zweitbeste Torjägerin der Liga, in der laufenden Spielzeit mit drei Toren in fünf Partien - und nun mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Die SGE-Stürmerin hat "ihren noch zwei Jahre laufenden Vertrag um zwei weitere Spielzeiten vorzeitig bis zum 30. Juni 2025 verlängert", wie der Verein am Freitag mitteilte.

"Ein Signal für den gemeinsamen Weg in die Zukunft unserer Bundesliga-Frauen", sieht Sportdirektor Siegfried Dietrich. "Laura hat sich als Persönlichkeit, Leistungsträgerin, Torschützin, Vorbild und in besonderer Weise als kommunikatives Gesicht der Adler-Familie etabliert und ist auch weit über die Grenzen Frankfurts hinaus eine Nationalspielerin, die man mit dem Frauenfußball in einer breiteren Öffentlichkeit identifiziert.“

Ich bin als Trainer unheimlich froh und stolz, dass sie sich weiterhin für Frankfurt entschieden hat.

Niko Arnautis

"Ich bin als Trainer unheimlich froh und stolz, dass sie sich weiterhin für Frankfurt entschieden hat. Das zeigt, dass wir als Mannschaft auf einem sehr guten Weg sind und sich Spielerinnen hier bei der Eintracht gut entwickeln können und sich wohlfühlen", schob Niko Arnautis hinterher.

"Starkes Fundament" bei der Eintracht

Der baut nun im Topspiel gegen die Bayern auf Tore seiner Angreiferin. Schließlich muss sich Frankfurt nicht vor den Münchnerinnen verstecken. Die Eintracht musste sich bislang lediglich im Topspiel bei der TSG Hoffenheim (1:2) geschlagen geben, mit zwölf Zählern steht die Elf von Arnautis im direkten Verfolgerfeld des FCB auf Rang vier. Arnautis spricht von einem "starken Fundament", dass sich sein Team geschaffen habe. Ein Fundament, dass auch Freigang überzeugt hat.

nik

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