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Ein Querschläger hilft: Layvin Kurzawa bringt PSG drei Punkte

Neuer Coach Pochettino fehlt wegen Corona-Infektion

Ein Querschläger hilft: Kurzawa bringt PSG drei Punkte

Er brach den Bann für PSG: Layvin Kurzawa.

Er brach den Bann für PSG: Layvin Kurzawa. Getty Images

PSG musste die Partie ohne den neuen Coach Mauricio Pochettino bestreiten, der Argentinier war positiv auf das Coronavirus getestet worden und befand sich in häuslicher Isolation. Der Coach fehlte also, dafür liefen mit Neymar und Mbappé aber die beiden Topstars auf.

Von den Namen her hätte das Spiel eine ganz klare Sache für die Pariser sein müssen, doch das war nicht der Fall. Angers verteidigte geschickt, stellte die Räume zu und profitierte auch davon, dass PSG nach vorne häufig zu fehlerbehaftet spielte und folglich kaum Gefahr entwickelte. Insgesamt hatte ein schwacher erster Durchgang wenig Höhepunkte zu bieten, sodass es torlos in die Kabinen ging.

Wenig Höhepunkte nach der Pause

In Durchgang zwei zeichnete sich zunächst ein ähnliches Bild. Paris optisch überlegen, mit viel mehr Ballbesitz, aber kaum zwingend. Angers derweil auf Abwehr bedacht und mit gelegentlichen Entlastungsangriffen bei Kontern. Meist spielte sich das Geschehen aber zwischen den Strafräumen ab - und weniger in selbigen.

Ab und an wurde das Ganze aber doch durch den einen oder anderen Abschluss aufgelockert: So traf Mbappé zuerst das Außennetz (48.) und scheiterte später an Schlussmann Bernardoni (55.). Auf der Gegenseite zog Diony per Kopf gegen Navas den Kürzeren (52.), während Bahokens abgefälschter Distanzschuss nur knapp über die Latte sauste (65.).

Kurzawa bricht den Bann

Letztlich kam ein Querschläger dem Favoriten zu Hilfe: Thomas' Klärungsversuch bei Florenzis Flanke misslang komplett und wurde zur Steilvorlage für Kurzawa, der sich bedankte, den Bann brach und das 1:0 markierte (70.).

Auch wenn es Angers bis zum Schluss noch einmal versuchte, so war die 0:1-Niederlage letztlich in Stein gemeißelt - und Saint-Germain übernahm in der Ligue 1 die Tabellenführung. Zumindest für 24 Stunden, denn bereits am Sonntag (21 Uhr) kann Lyon mit drei Punkten gegen Metz wieder vorbeiziehen.

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